In 2009 fand die erste von BAGL organisierte Berliner Kunstmesse statt. Und für 2010 ist nun die zweite Messe in Planung. Wann und wo findet die Messe statt? Wer nimmt teil?
Unser Pilot-Projekt 2009 war bewußt noch keine „Messe“, sondern „nur“ eine Ausstellung parallel zu den Kunstmessen. Für Oktober 2010 ist wieder in der Berliner Kunstmessezeit eine Ausstellung mit etwa 100 Teilnehmern in Arbeit. Die Teilnehmer werden aktuell noch eruiert. Neben persönlichen Einladungen wurden Ausschreibungen auf zahlreichen Internetportalen veröffentlicht.
Die Dauer soll vom Samstag, den 2. bis Montag den 11. Oktober sein. Wir planen zwei Events. Am Samstag, den 2. Oktober 2010 die Vernissage und am Samstag, den 9. Oktober 2010 das „CU 2011“. Lesen Sie hier weiter →
Vom 10. bis 20. März 2010 steht Köln wieder ganz im Zeichen der Literatur: An elf Festivaltagen wartet das größte Literaturfest Europas mit insgesamt 175 Veranstaltungen auf. Das Programm der lit.COLOGNE stellt international renommierte Autoren vor, lädt zu großen Themenabenden ein, präsentiert besondere Begegnungen von Autoren mit Journalisten, Schauspielern, Film-und Theater-schaffenden, Philosophen, Musikern, Komikern, Sportlern und Künstlern. Lesen Sie hier weiter →
Violetta Toncheva über das Restaurant „Paraklisa“ (Zur Kapelle) in Varna, seine Wirtin Penka Michova und das Buch „Wenn die Seele nascht…“
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Dessislava Berndt
Wegen der Gastfreundlichkeit und der authentischen bulgarischen Küche, die man sonst nirgends findet, gehe ich mit meinen ausländischen Freunden immer zum Restaurant „Paraklisa“ nicht weit vom Primorski Boulevard in Varna.
Exklusiv für Public Republic verabredete ich mich mit der Wirtin Penka Michova für den 6. Januar. An diesem Tag wird in Bulgarien Weihnachten nach dem alten Kalender gefeiert. Penka bereitete sich für die Beichte vor, die laut der Tradition vor dem Fest stattfindet.
Penka Michova ist ein Mensch, der nach dem alten Kalender lebt. Auch die Nachkommen der Familie von Aleksi Sterev aus Dobrudscha leben danach. Penka Michova ist stolz auf ihren Uropa, der Bürgermeister vom Dorf Krasen bei Dobrich war, ein Mähdrescher kaufte und die Schule baute. Penka hat von ihm die Führungsqualitäten geerbt. So gründete sie das Restaurant „Paraklisa“ in Varna, das sie nun seit 18 Jahren erfolgreich leitet. Lesen Sie hier weiter →
Ein Interview von Maria Aladzhova mit Huang Xiang und William Rock
Übersetzung aus dem Englischen: Kornelia Weinert
In dieser Ausgabe von “Artist of the Week”, präsentiert euch Public Republic Huang Xiang und William Rock – zwei wunderbare Künstler und Erschaffer des „Century Mountain Project“. Das “Century Mountain Project” ist eine Ost/West Zusammenarbeit von Kunst, die einen “bildlichen Dialog über Menschlichkeit“ hervorbringt.
Huang Xiang ist einer der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts in China und ein Meister-Kalligraf. International ist er für seine unkonventionelle Dichtkunst und sein klares Eintreten für die Menschenrechte in China bekannt. Seine unglaubliche Geschichte wurde in dem Buch “Coming Alive: China After Mao” niedergeschrieben. Huang Xiang wird beschrieben, als ein “brennender Dichter”, als eine menschliche Fackel, die für Freiheit und Aufklärung brennt.
Sein künstlerischer Mitarbeiter und Freund William Rock, ist sowohl Staatsangehöriger von Irland als auch von den Vereinigten Staaten. Er studierte Grafik am „California Art Institute” und brachte sich das Malen und Bildhauern, durch seine Reisen zu Museen auf der ganzen Welt, selber bei. Er studierte und lernte mit tibetischen und chinesischen Mönchen. Seine Kunst wurde sowohl international, also auch in Museen in den USA ausgestellt.
Zusammen haben Huang Xiang und William Rock das “Century Mountain Project” erschaffen – Kunst, die wichtigen Menschen der Weltgeschichte gewidmet ist, Menschen, die sich im Laufe der Jahrhunderte - wie Berge - von der Masse abhoben. Mehr Informationen unter: “http://www.centurymountain.com/”
Wie hat eure Zusammenarbeit begonnen?
Huang Xiang: Es sind die allgemeinen Werte, die wir beide teilen. Es war das Universum, das zu uns gesprochen hat. William Rock war gerührt von meinen Gedichten und ein Treffen wurde unumgänglich. Als wir von einem gemeinsamen Freund das erste Mal vorgestellt wurden, war es als wären wir schon lange Freunde. Ein chinesischer Dichter und ein amerikanischer Künstler hatten ihren künstlerischen Seelenverwandten gefunden und traten einer vereinigten Welt der Gestaltung bei. Lesen Sie hier weiter →
Ein Interview von Dessislava Berndt mit Sonja Daieva-Schneider
Sonja Daieva-Schneider: “Treten Sie in das Haus der bulgarischen Sprache ein!”
Was führte Sie dazu, ein Buch über die bulgarische Sprache und Mentalität zu schreiben? Wie lange haben Sie daran gearbeitet?
Seit 2001 arbeite ich in Berlin als Sprachtrainerin für Bulgarisch und interkulturelle Trainerin mit Schwerpunkt Bulgarien. Dass Bulgarisch in Deutschland keine wichtige Fremdsprache ist, war mir von Anfang an klar, wie sich jedoch diese Tatsache auf die Motivation der Lernenden auswirkte, merkte ich erst nach und nach. Was tun also, um die Attraktivität des Bulgarischen zumindest für Deutschsprachige, die einen Bezug zu Bulgarien haben, zu erhöhen? Lesen Sie hier weiter →
Das Buch „Bulgarisch lernen, Bulgarien verstehen“ ist ein unkonventionelles und lehrreiches Buch, bei dem sich Grammatik- und Wortschatzerklärung mit Hintergrundwissen über Land und Leute abwechselt.
Bereits am Titel erkennt man das Bestreben der Autorin keine reine grammatikalische Anleitung für das Erlernen einer Sprache, sondern mehr anzubieten. Der Untertitel macht deutlich, dass das Buch insbesondere Deutschsprachigen gewidmet ist.
Warum lohnt es sich eine Sprache zu lernen? Und warum gerade Bulgarisch, eine Sprache, die „nur“ von acht Millionen in Bulgarien lebenden Bulgaren und ungefähr einer Million weiterer Bulgaren außerhalb Bulgariens gesprochen wird? Lesen Sie hier weiter →