
Photo: Albena Popova
Michael Buble - “Feeling Good”

Photo: Albena Popova
Michael Buble - “Feeling Good”
Interview von Zlatina Dimitrova mit dem Fotografen Erich Morton
Übersetzung aus dem Englischen: Kornelia Weinert
Erich Morton: Fotografie war einfach das, worüber ich zunehmend nachgedacht habe, mein Leben.

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Warum beschäftigst Du Dich mit der Fotografie? Warum nicht mit einer anderen Kunst?
Mein Vater war ein Liebhaber der Fotografie. Ich erinnere mich, dass mir die Bildern von seinen Reisen nach Indien und Frankreich immer sehr gefallen haben. Als Kind hatte ich eine Spielzeugkamera mit einer 110er Filmkassette. Ich weiß noch, dass ich Fotos von der Sonne gemacht habe und mich das Ergebnis überraschte, da es so ganz anders war, als ich erwartet hatte. Ich glaube nicht, dass ich mich für die Fotografie entschieden habe. Fotografie war einfach das, worüber ich zunehmend nachgedacht habe, mein Leben.
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Photo: ntlam
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Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.
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Photo: mrlins
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Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.
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Interview von Natalia Nikolaeva mit dem Coach Carsten Stagge

Sie sind Diplom-Psychologe. Wann und wodurch entdeckten Sie das Coaching?
Rückblickend habe ich eher den Eindruck, dass ich Coaching weniger „entdeckt“ habe, als viel mehr, dass wir uns gegenseitig gefunden haben. Dies geschah nicht durch ein konkretes Ereignis, sondern in einem fließenden Prozess. Begonnen habe ich meine „Laufbahn“ 1992 als Kommunikationstrainer und Organisationsberater.
Seit Jahren arbeite ich mit Gruppen und Unternehmen, indem ich sie dabei unterstütze, Lösungen für ihre Probleme zu finden: Prozesse optimieren oder überhaupt in Gang bringen, interne Konflikte „entgiften“, Führungskräfte ausbilden, internationale Projektarbeit besser managen usw.
Immer häufiger kamen einzelne Kunden auf mich zu, mit ihren individuellen Fragestellungen und Problemen, die sie nicht in größeren Trainingsgruppen, sondern vertraulich unter 4 Augen behandeln wollten. Meine psychologische Ausbildung und mein Interesse an Menschen paarten sich gut mit diesem Bedarf. So haben wir uns, das Coaching und ich, gegenseitig gefunden.
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Alexander Andreev

Foto: >WouteR<
Im Aufzug kann man viel über die Mentalität einer Nation erfahren.
Dabei meine ich hier nicht nur die Kritzeleien, die desto mehr werden, je südlicher das Land. Viel aufschlußreicher ist das Verhalten der Mitfahrenden. Dort, wo ich herkomme, würde es keinem Neueingestiegenen einfallen, die übrigen Fahrgäste zu begrüßen. Dafür ist es aber selbstverständlich, daß sich man/frau sofort und ohne jede höfliche Einleitung über Tagesaktuelles (Politik, nachbarschaftliche Verhältnisse, Fußball, Büroklatsch u.s.w.) auslassen kann. Dort ist die Aufzugsfahrt nicht so sehr der kürzeste Weg zwischen Punkt A und Punkt B, sondern eher ein gesellschaftliches Ereignis.
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Photo: Albena Popova
Paul McCartney - Hope Of Deliverance
Evelina Jecker Lambreva

Foto: Lin Pernille ♥ Photography
Sie hat mich einfach im Regen stehen lassen. Genauso, wie sie es mit dem Anderen auch getan hat. Nach der letzten Tanznacht. Vor zwei Stunden hätte ich nie gedacht, dass mir mit ihr so etwas passieren könnte. Denn wir hatten nächtelang, jahrelang zusammen getanzt. Wir schwangen uns in heisse Salsa-Partys, wir hoben ab, vom Tango in die pure Leidenschaft getrieben, wir stampften wild Flamenco.
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Ein Interview von Mariyana Velichkova mit dem Modefotografen Christian Leitner
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Aleksandra Ingilizova

Wie wurde die Fotografie zu einem wichtigen Teil deines Lebens?
Einer der Vorteile, an einer Universität zu arbeiten, ist die Möglichkeit an viele Orte zu reisen, die man als Tourist normalerweise nicht besucht. So fing ich an, überall wo ich hin ging, Fotos zu machen. Aber der eigentliche Wendepunkt in meinem Leben war, als ich von einer Freundin, die nebenberuflich als Model arbeitet, eingeladen wurde, um auf einer Modenschau, an der sie teilnahm, zu fotografieren. Vom ersten Moment an, war ich von der Atmosphäre dort verzaubert. Von da an begann ich regelmäßig Modenschauen zu fotografieren. Glücklicherweise gibt es in Wien viele Möglichkeiten für Modefotografen.


Neben der Tätigkeit als Modefotograf, bist du auch Universitätsassistent der Biotechnologie. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Wissenschaft und der Mode?
Ja den gibt es! Bei beiden, Wissenschaft und Mode, ist es notwendig die Grundlagen zu kennen. Aber um aufzufallen, musst du kreativ sein und so denken, wie keiner zuvor. Nur so kannst du Kleider entwerfen, die noch keiner entworfen hat oder einen wissenschaftlichen Durchbruch schaffen, der für unmöglich gehalten wurde.


Worin liegt die „Schönheit“ der Wissenschaft?
In der Biochemie versucht man die Geheimnisse des Lebens zu entschlüsseln. Kann es eine schönere Arbeit geben?
