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Afrikas Leidenschaft von Eric Lafforgue

24 Januar, 2010 von · 1 Kommentar

Ein Interview mit Eric Lafforgue von Desislava Velichkova
Übersetzung aus dem Englischen: Kornelia Weinert

Eric Lafforgue
Eric Lafforgue

Eric Lafforgue wurde 1964 geboren und lebt in Toulouse, Frankreich.
Seit seiner frühesten Jugend, ist er von fernen Ländern und dem Reisen fasziniert und hat einige Zeit in Afrika verbracht. Im Alter von 10 Jahre folgte er unbewusst den Spuren von Henri de Monfried und Joseph Kessel (Abenteurer und Schriftsteller) in Dschibuti, Äthiopien und Jemen.

2006 begann er mit dem Fotografieren und veröffentlichte seine Bilder im Internet – nachdem er die Welt der multimedialen Bearbeitung verlassen hatte, mit der er sich über 15 Jahre lang beschäftigt hatte.
Im folgenden Jahr, nach einer Reise nach Papua-Neuguinea, wurde der Kubi-Verlag auf seine Arbeit aufmerksam und veröffentlichte ein Buch mit seinen Bildern. Kurze Zeit danach, begannen Magazine aus der ganzen Welt, seine Bilder für Illustrationen über Nordkorea, äthiopische Stämme, etc. zu benutzen.
Er trat der führenden europäischen Agentur “EYEDEA” bei. 2008, nachdem er zwei Jahre in der Welt der Fotografie aktiv war, wurden seine Arbeiten über die Menschen aus Papua auf dem angesehenen Fotojournalismus-Festival in Perpignan gezeigt.

Rainy time, happy time South Ethiopia
Regenzeit, glückliche Zeit – Südäthiopien

Eric Lafforgue verbringt die meiste Zeit damit, die Welt zu bereisen, um seine Erfahrungen zu teilen. Mit der Sichtweise eines Ethnologen und dem Herz eines Künstlers bevorzugt er gefährliche Regionen oder Kulturen sowie die gewöhnlich weniger besuchten Länder.
Eric Lafforgue arbeitet mit Hasselblad H3d-39, Leica M6, und Canon Eos D1 MarkIII.
Bis heute wurden seine Arbeiten in folgenden Medien veröffentlicht:
National Geographic, CNN Traveller, Sunday times, GEO, GEO Ado, Morning Calm Korea, Ushuaia Magazine, Lonely, Planet, Bradt Guides, PPR, Le Monde des religions, PBS, The Times, Travel Business China, Periodico Diagonal, Reader’s Digest, BBC, Mindfood, Trend China, La Stampa, Sciences et Vie Jr, Cultural Survival, UNESCO, Blue Planet, Wealth, Globetrotter, Descopera, India Today, Silverkris, Il Italia, Town & Country, Sciences Humaines, Vi Menn, Get Lost, Best Life, Tomorrow, Yale.

Was hat Dich, während Deiner Reise durch Kenia, am meisten überrascht?

Der Unterschied zwischen dem Norden und dem Süden. Der Süden ist weiter entwickelt, mit guten Straßen, großen Einkaufszentren, etc..
Der Norden ist schwer zu erreichen, ohne Touristen und mit authentischen Menschen verschiedener Stämme.
Ich weiß nicht, es ist so eine große Kluft!

Loluguk, Turkana Chief's hands - Kenya
Loluguk, Hände des Turkana Häuptlings – Kenia

Samburu mother and kid - Kenya
Samburu-Mutter und Kind – Kenia

Erzähl mir bitte mehr über die Krieger des Samburu Stammes und die Speere, die sie tragen!

Die Samburu gehören den Massai an, unterscheiden sich aber von ihnen. Die Speere, die sie tragen, dienen nicht als Dekoration. Sie sind eine Waffe gegen Löwen und Hyänen, die in der Nacht kommen, um die Rinder zu jagen. Da die Tiere der einzige Besitz der Samburu sind, müssen sie sie vor Feinden und wilden Tieren beschützen.

Copy of Mirror, mirror...Samburu warrior - Kenya
Abbild des Spiegels, Spiegel…Samburu-Krieger – Kenia

Sie ist so schön! Was wolltest Du den Menschen mit diesem Foto zeigen?

Ich wollte den großen Platz zeigen, den der traditionelle Halsschmuck bei einem so kleinen Mädchen einnimmt. Der Halsschmuck wird immer noch benutz, aber es wird immer weniger, da die Menschen des Pokot-Stammes in einer Region leben, in der die Modernität immer mehr Einzug erhält.

Pokot girl and necklace - Kenya
Pokot-Mädchen mit Halsschmuck – Kenia

An dieser Stelle möchte ich Dich fragen, was sie versucht, dir zu erzählen – mit diesen Augen…

Die Menschen des Stammes in Kenia haben einige Probleme mit ihren Augen, aufgrund der Sonne und dem Mangel an Gesundheits-Organisationen – abgesehen von den Missionaren im Norden.

Pokot girl with the traditional necklace - Kenya
Pokot-Mädchen mit dem traditionellen Halsschmuck – Kenia

Also sehen ihre Augen manchmal traurig aus, was dann aber krankheitsbedingt ist.
Sie war glücklich, einen Fotografen zu sehen, der sich mit ihr beschäftigt. Sie wollte jedes Bild, das ich von ihr gemacht habe, sehen – wie ein Topmodel!

War es leicht für Dich diese Menschen anzusprechen?

Ja, es ist nicht schwer Stämme in Kenia zu treffen. Das Land ist sicher und die Menschen sind gastfreundlich und so stolz auf ihre Tradition, dass sie sie gerne mit Fremden und Touristen teilen.

Konso chief Ethiopia
Konso-Häuptling – Äthiopien

Mursi lip plate South Ethiopia
Mursi-Lippenplatte – Südäthiopien

Was kannst Du mir über dieses Bild sagen?

Viele Menschen fragen mich im Internet: „Wie hast Du dies oder das bei der Aufnahme gemacht?”.
Ich wollte das Ganze zeigen: die Menschen die ich aufgenommen und den Blitz den ich benutzt habe, indem ich ihn mit in den Ausschnitt genommen habe.
Es war eine schöne Zeit und das ganze Dorf hatte eine Menge Spaß bei diesem Erlebnis!

Playing with light with Turkana - Kenya
Das Spiel mit dem Licht, Turkana – Kenia

Du hattest Dir ein Buch über Stämme gekauft und dann die Menschen von dem Cover wirklich getroffen – Die Welt ist klein!

Ich kaufte mir ein Buch über Kenia und habe es dann mitgenommen.
Und dann hatten wir das Glück, die selben Menschen des Pokot-Stammes, auch das Mädchen, das auf dem Cover war, zu treffen!
Sie hat sich, genau wie der Häuptling, sehr über das Buch gefreut

El Molo daily life removing the dust from the eye
Alltag der El Molo, den Staub aus den Augen entfernen

Was hast Du über den Stamm der El Molo herausgefunden?

Die El Molo drohen zu verschwinden, da sie sich mit anderen Stämmen vermischt haben und stark von den christlichen Missionaren beeinflusst sind… Sie tragen alle ein Jesus-Kreuz!
Es sind nur noch ein paar Dörfer übrig. Das Dorf, das ich besucht habe, war sehr interessant, da die Menschen dort sich ihre Tradition bewahrt haben.

El Molo smile - Kenya
El Molo, Lächeln – Kenia

Du hast erzählt, dass es dort ein junges Mädchen gab, das englische Mathematikbücher gelesen hat während du im Dorf fotografiert hast…Aber Du warst interessant genug um sie dazu zu bringen das Haus zu verlassen…Erzähl mir diese Geschichte!

Sie ist die Tochter des Häuptlings.
Wenn Du ein Dorf in Kenia besuchst, musst du immer den Häuptling um Erlaubnis bitten.
Sobald er sagt, dass es OK ist, wirst Du wie ein Teil seiner Familie behandelt!
Sie wollte das Haus nicht verlassen, weil sie schüchtern war. Aber als sie die vielen Menschen gesehen hat , die so stolz darauf waren fotografiert zu werden, hat sie sich dazu entschlossen ein Teil dieses Spaßes zu werden!

Detail of a Rendille necklace - Kenya
Detail des Rendille-Halsschmucks – Kenia

Shell jewel in Trobriand island - Papua New Guinea
Muschelschmuck, Trobriand Inseln – Papua Neuguinea

OK, als Frau muss ich Dich jetzt nach dem Schmuck fragen, den sie tragen…Erzähl mir etwas darüber!

Dieser Schmuck ist ein äußerliches Zeichen für ihren Ehestand – er zeigt also ob sie verheiratet sind oder nicht.
Es gibt natürlich auch Schmuck, der nur als Dekoration dient und als Zeichen der Schönheit, wie die Ohrringe der Pokot.
Bei den Samburu, kann man leicht erkennen, ob ein Mädchen verheiratet ist oder nicht. Die jungen Leute tragen nur Perlen und nicht den großen Halsschmuck aus Palmen und Elefantenhaar.

Bana Bodi Tsemay Hamer
Bana? Bodi? Tsemay? Hamer?

Bougainville shell money necklaces - Papua New Guinea
Bougainville, Muschelgeld-Halsschmuck – Papua Neuguinea

Rendille ear close up - Kenya
Rendille, Nahaufnahme Ohr – Kenia

Dieses Bild ist sehr bezaubernd, wo hast Du sie gefunden

Dieses Bild wurde während eines Tanzes aufgenommen.

Samburu mother and kid - Kenya
Samburu, Mutter und Kind – Kenia

Die Mutter tanzte mit dem Kind auf ihrem Rücken. In Afrika bleibt das Kind auf dem Rücken der Mutter, auch wenn sie arbeitet oder eben tanzt!

Interessante Perücke. Wer ist er? Du hast gesagt, dass er auch ein Krieger ist…

Tharaka warrior with monkey headdress - Kenya
Tharaka, Krieger mit Affen-Kopfschmuck – Kenia

Krieger bedeutet, dass er sich um die Sicherheit des Dorfes und der Tiere kümmert.
Es ist ein gesellschaftlicher Status, den jeder Mann in der Tharaka-Tradition zugesprochen bekommt.
Sobald du kein Kind mehr bist, musst du den anderen Mitgliedern des Dorfes deinen Mut zeigen. Das macht es den Mädchen einfacher, sich den Besten zum heiraten heraus zu suchen!

Kikuyu warriors - Kenya
Kikuyu-Krieger – Kenia

Du sagtest, dass die Kikuyu diese Bemalung nicht mehr tragen. Hat das etwas mit dem letzten Bürgerkrieg in Kenia zu tun?

Nicht wirklich, die Traditionen der Kikuyu gehen schon seit langer Zeit verloren.
Sie leben in dem modernsten Teil von Kenia, wo die jungen Menschen auch MTV gucken!

Maasai hands - Kenya
Maasai-Hände – Kenia

Erzähl mir etwas über das Dorf Nkama. Du sagtest, dass die Menschen denken, dass die Massai in den nächsten Jahren nicht mehr existieren werden…Warum denken sie das?

Da die Massai in dem touristischsten Teil von Kenia ansässig sind, in der Nähe der Tierparks, ist es klar, dass sich ihr Leben sehr schnell verändert…
Wenn sie Geld bekommen, werden sie versuchen, ihren Lebensstandard zu verbessern und mehr Komfort zu erlangen.
Wenn sie Strom bekommen, werden sie sich einen Fernseher anschaffen etc…Genau wie die Kikuyu werden auch sie sich verändern…

Samburu hands - Kenya
Samburu-Hände – Kenia

Was ist mit ihren Tänzen?

Der Tanz der Samburu ist schön anzusehen. Die Frauen tanzen zusammen, dann eine nach der anderen. Sie kommen nah an das Publikum heran und geben einem so das Gefühl, ein Teil von ihnen zu sein!

Miss Elema, Borana tribe - Kenya
Miss Elema, Stamm der Borana – Kenia

Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige der Menschen des Borana-Stammes in Äthiopien (besonders die Frauen) nicht zustimmen würden fotografiert zu werden. Und so weit ich weiß, war das auch bei diesem Bild so oder?

Die Menschen des Borana-Stammes sind hauptsächlich Moslems, auch wenn ich in dem selben Dorf auch einige Katholiken getroffen habe.
Frauen lehnen das Fotografieren also ihrer Religion entsprechend ab.
Aber manchmal, nach einem Gespräch, sind sie sehr stolz dem Fotografen ihre Schönheit zeigen zu können! Wie jede andere Frau auf der Welt!

Miss Elema, Borana tribe - Kenya
Borana-Kind – Kenia

Was hast Du über die Gabbra gelernt?

Die Gabbra leben immer noch sehr abgelegen in der Wüste ( 12 Stunden Fahrt mit 4 Rädern, durch den Sand – folglich gibt es dort nur sehr sehr wenige Touristen!)
Sie haben starke Traditionen und sind sehr stolze Menschen. Vom Aussehen her unterscheiden sie sich stark von den kenianischen Stammesbildern die wir im Kopf haben, aber sie sind Teil des Landes!

Gabbra women - Kenya
Gabbra-Frauen – Kenia

Gabbra women dance - Kenya
Gabbra, tanzende Frauen – Kenia

Du hast gesagt, dass der Stamm der Turkana für Dich der schönste ist, warum ist das so?

Weil sie immer noch Tierfelle und ganz viel Schmuck tragen. Das macht sie so schön und einzigartig.
Sie haben schöne, natürliche Gesichter und sind hochgewachsen.
Auf vielen Bildern im Internet werden die Turkana fälschlicherweise als Massai bezeichnen, das ist ein großer Fehler!

Turkana tribe secret weapon - Kenya
Turkana-Stamm, geheime Waffe – Kenia

Rendille tribe girl - Kenya
Rendille-Stamm, Mädchen – Kenia

Ich würde gerne die traditionelle Kleidung des Tharaka-Stammes sehen…Einmal habe ich sie schon gesehen und fand sie wunderschön!

Die Tharaka neigen dazu ihre Tradition zu verlieren, aber einige halten sie immer noch aufrecht. Die Kleidung ist schön, sie wird aus Kuh- und Ziegenleder gemacht. Die älteren Menschen versuchen diese Traditionen an die jüngere Generation weiter zu geben.

Dies ist der Häuptling des Chepilat Pokot Dorfes. Erzähl mir mehr über das, was er in der Hand hält – den traditionellen Sitz aus Holz!

Er hat diesen Holzsitz, den jeder Mann im Land besitzt! Keiner setzt sich auf den Boden, sie benutzen immer einen Sitz. Einige denken, dass sie sich so vor Schlangen schützen und es komfortabler ist
Die Männer, die einen speziellen Haarschnitt machen (sie machen ihn mit Lehm und machen dann einige Federn auf den Kopf) benutzen ebenfalls den Sitz als Kissen.

Beer time in Tharaka -Kenya
Bier-Zeit in Tharaka – Kenia

Du hattest einige Probleme mit deinem Visum und musstest ein bisschen länger bleiben. Ich glaube Du hast das bestimmt nicht bedauert… Aber lass uns dieses Gespräch bitte damit abschließen, was Dir lustiges in dem besten Hotel in der Region passiert ist!

Das Lustige ist, dass ich aufgrund einer elektrischen Leitung im Badezimmer fast gestorben wäre! Ich kann jetzt darüber lachen, weil ich nicht gestorben bin!
Es war das einzige „luxuriöse“ Hotel in Turkana! Du kannst dir vorstellen wie luxuriös es war!

Making some shell money - Papua New guinea
Herstellung von Muschelgeld – Papua Neuguinea

Ich bin nicht sicher, ob ich mir das vorstellen will…(lachend) Vielen Dank für dieses Interview!

Kategorien: Frontpage · Um die Welt · Visual Arts

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1 Kommentar bis jetzt ↓

  • Crisia // 19 Nov, 2012 //

    Schulzki-Haddouti Aber das wiederum ist ja nicht peznhsenberieobar – und aus Sicht des Datenschutzes geht es um den Personenbezug. Ich denke: Nicht nur. Google kann mit Hilfe der IP in Kombination mit den Cookies des Anzeige-Netzwerkes bzw. den Webbugs von Google Analytics eine Menge Daten einem PC zuordnen auch wenn Google nicht wei , welche Person da genau dahinter sitzt. Wenn man ein Googlekonto hat (braucht man bei vielen Google Services), ist die Sache sogar noch erheblich einfacher und dauerhafter als mit den Cookies. Sind ja eine Menge Daten die da Zusammenkommen. Etwa auf welche Sites man geht und auf welche Anzeigen man klickt (beides bei Websites die Adsense oder Google Analytics einsetzen), was man bei Google sucht, der Inhalt der E-Mails (Gmail*), der Dokumente (Google Docs), welche Videos man anschaut, hochl dt, faved (Youtube), welche Fotos man hochl dt (Picasa), was man in die Adressleiste eintippt (Chrome), welche Nachrichten man liest (Google News) und vieles, vieles mehr.*Bei Gmail soll man brigens durchaus den Realnamen Angeben, was sicher viele machen, da dieser als Absendername bei verschickten E-Mails erscheint.Das alles ist m glicherweise von Google nicht meiner konkreten Person zuzuordnen, aber doch meinem digitalen Pendant, das umso vollst ndiger zum digitalen Ich (Sascha Lobo) wird, je mehr Daten dieses Personenprofil enth lt. Selbst wenn Google das alles nicht einer bestimmten, realen Person zuordnen kann (was ja wie gesagt durchaus m glich ist), bleibt die Sache sehr bedenklich. Denn der Staat kann Unternehmen dazu zwingen Daten herauszugeben, die dann durch IP-Abgleich und Vorratsdatenspeicherung der Provider leicht der entsprechenden Person zugeordnet werden k nnen.Je umf nglicher diese Daten sind, desto mehr Begierde wecken sie beim Staat. So etwas ist in China l ngst passiert (was z.B. zur Ergreifung eines Dissidenten f hrte), aber sicher nicht nur dort m glich. Auch in den USA wird der Datenschutz nicht berm ig ernst genommen, besonders wenn es um den Schutz der Daten vor dem Staat geht. In Deustchland ist die Sache viel strenger, aber trotzdem f hren immer neue Sicherheitsheitsgesetze zu einem kontinuierlichen Abbau des Schutzes der Daten vor den Staat.Deshalb sind vorhandene Daten immer ein Problem. Nur Daten, die gar nicht erst gespeichert werden, sind wirklich sicher.Das betrifft insbesondere Unernehmen, die ber sehr viele pers nliche Daten verf gen, also Google oder Betreiber von social networking sites wie Facebook. Aber auch Betreiber jeder anderen Website stellen ein (wenn auch weniger gro es) potentielles Problem dar. Wenn du hier auf Kooptech die IPs der Kommentarschreiber speichern w rdest (was ja AFAIK absolut blich ist), w re mein Posting mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung mindestens 6 Monate zur ckverfolgbar. In deinem Fall ist das laut Datenschutzpolicy lobenswerterweise nicht m glich. Bei vielen anderen Websites dagegen durchaus. Und selbst hier ist es prinzipiell m glich, die Herkunft meines Postings doch heraus zu bekommen dann n mlich, wen du meine angegebene E-Mail-Adresse speicherst und mein E-Mail-Provider meine IPs speichert Beides nicht unwahrscheinlich.Ich will jetzt keine Paranoia sch ren. Doch die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass bez glich Datenschutz Pessimismus durchaus gerechtfertigt ist.PS: Ich bestreite nicht dass Susanne Gaschke schlecht informiert ist.

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