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Artist of the Week – Celia Baron

17 März, 2009 von · Keine Kommentare

Ein Interview von Vanya Nikolaeva mit Celia Baron

Da mein Herz schon immer für Musik schlug, machte ich 1991 in Köln eine Ausbildung zur Musikalienhändlerin. Nach dieser Ausbildung arbeitete ich ein Jahr lang im Musikhaus Knopp in Saarbrücken. Mir wurde im Laufe dieses Jahres klar, dass ich eigentlich eine Musikerin bin. Also entschloss ich mich 1995 für ein Musikstudium am Conservatoire de la musique in Luxemburg. Dort studierte ich 4 Jahre lang Jazz und machte mein Diplom.

Wieder zurück in Saarbrücken bekam ich eine Lehrereinstellung in der Musikschule des Musikhauses Arthur Knopp. Zur gleichen Zeit begann ich mit verschiedenen Bands zu spielen und europaweit zu touren, desweiteren mich meinem Soloprojekt zu widmen und sehr viel zu komponieren.

Seitdem führe ich ein Musikerleben mit all seinen Facetten, Reisen und Studioaufnahmen und natürlich vielen Auftritten, auch mit Weltstars wie Maceo Parker, George Clinton, Fred Wesley, Martha High und Tom Principato.

Von Gospelmesse mit Symphonieorchester über Musical, Rock, Jazz und Blues führte mich meine Reise zurück zu meinem Lieblingsstil, dem Funk.

Diese ganzen Erfahrungen haben meinen eigenen Stil geprägt, den ich gerne als funkigen Chilljazzhiphoppop bezeichne und ich bin sehr stolz auf meine erste Solo CD, die im Oktober 2008 erschienen ist. Sie ist auf cdbaby.com erhältlich oder zum Download auf den gängigen Platformen.
Über einen Besuch meiner Seite auf myspace.com/celiabaron oder celiabaron.de würde ich mich sehr freuen.

Wann und wie hat dich die Musik zum ersten Mal fasziniert?

Meine erste Berührung mit Musik war schon sehr früh, eigentlich schon im Mutterleib. Meine Eltern waren Berufsmusiker und meine Mutter hat bis zum achten Monat Kontrabass gespielt. Dieser Bass war der erste Klang den ich zu hören bekam.

Was gibt dir und was nimmt dir die Musik weg?

Musik gibt mir die Kraft zu leben, sie ist universelle Kommunikation und schenkt mir sehr viele glückliche Momente.
Wegnehmen tut mir die Musik ein geregeltes Leben, was ich aber nicht besonders schlimm finde.

Welche Momente auf der Bühne haben dich am meisten berührt?

Der größte Moment war als ich mit Maceo Parker auf der Bühne stand. Mit Maceo, der seit Jahren ein Vorbild für mich ist und mit seiner unglaublich guten Band. Und natürlich all die anderen Größen mit denen ich schon gespielt habe. Sowas vergisst man nicht, das ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Was wünscht sich Celia Baron für 2009?

Ich wünsche mir Gesundheit und Glück, der Rest kommt dann von selbst.

Welcher Preis ist der wichrigste für dich?
Also, so einen Grammy hätte ich schon gerne, dass wäre wunderbar.

Wo wünschst du dir zu spielen?

Paisley Park, Minneapolis

Was für Musikinstrument ist die menschliche Seele?

Da muß ich natürlich sagen, dass das das Saxophon ist.

Wenn du die Musik mit etwas ersetzen solltest, was wäre das?

Prinzipiell finde ich, dass man Musik mit gar nichts ersetzen kann. Aber wenn ich mir stattdessen etwas anderes aussuchen müßte, wäre ich gern Surfer. Ich liebe das Meer, komme nur viel zu selten hin.

Ich liebe zu …

Ich liebe zu jammen.

Ich träume von …

Mein Traum ist, irgendwann mit Prince zu spielen. Davon habe ich schon mit 12 geträumt und das hat sich gehalten.

Ich werde nie…

einem Tier weh tun.

Ich fühle mich stark, wenn …

Ich fühle mich am stärksten, wenn das Publikum nach meinem Solo ausflippt.

Welche Botschaft hat deine Musik?

Ich hoffe, meine Musik schenkt euch ein paar glückliche Momente. Sie ist in sehr vielen glücklichen Momenten entstanden.

Kategorien: Frontpage · Szene

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