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Artist of the Week — Henrik Lüchtenborg

8 Oktober, 2012 von · Keine Kommentare

Schriftsteller und Eventmanager Henrik Lüchtenborg im Interview mit Jasmina Tacheva

Henrik Lüchtenborg

Herr Lüchtenborg, würden Sie sich unseren Lesern bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Henrik Jörn Lüchtenborg und ich wurde 1983 in Berlin Steglitz geboren.

Mit 2 Monaten kam ich in ein Kinderheim in Berlin, von wo aus ich 4 Monate später, von dem Pastor Heinrich Lüchtenborg und der Grundschullehrerin Anna Lüchtenborg adoptiert wurde und mit ihnen nach Wuppertal zog.

Meine Eltern hatten bereits einen leiblichen Sohn -Robert. Zwei Jahren nach meiner Adoption, kam noch meine liebe Schwester Tabea (leiblich) dazu.

Ich genoss eine wunderbare Kindheit, behütet und voller Freude zwischen zwei liebenswerten Geschwistern und geführt durch engagierte und ehrliche Eltern. Meine leibliche Mutter lernte ich, mit Hilfe des Wuppertaler Jugendamtes, mit 16 Jahren kennen – hier besteht aber kein weiterer Kontakt mehr.

Wichtig war, vor allem meiner Mutter, dass wir drei Geschwister ein Instrument erlernten .Wie sich später herausstellte, haben sich die jahrelangen Unterrichtsstunden am Cello auch ausgezeichnet.

Ein dreijähriger Aufenthalt im Hildener Internat, brachte mich mit vielen deutschstämmigen Russen zusammen, die dort alle ihr Abitur absolvierten. Die Geschichte wurde am Ende durch eine Reise nach Saratov (an der Wolga) und eine jahrelange Freundschaft zu Eugen G.. gekrönt.

Es folgten einige Umzüge. Von Wuppertal zog ich nach Düsseldorf, wo ich als Gärtner arbeitete und von dort nach Borken, wo ich meine Bundeswehrzeit – wenn auch nicht vollständig – absolvierte.

Nachdem ich dort, im Rahmen der „Kosovo Vorausbildung“, einen Aufsatz verfasste, der auf vier DIN A4 Seiten George Bush Junior mit Adolf Hitlers „Machtsucht“ verglich, bot man mir das sogenannte KzH bis DzE (Krank zu Hause bis Dienstzeitende) an.

Von Borken verschlug es mich das erste Mal nach Berlin zurück. Dort versuchte ich mich in einem „Männerwohnheim“ in Steglitz „durchzuschlagen“ und die Großstadt kennen zu lernen.

Ich scheiterte jedoch nach einigen Monaten und begann in Wuppertal in einer Baumschule eine Lehre als Baumschulgärtner.

In dieser Zeit beging ich einen der größten Fehler meines Lebens. Ich überzog mein Bankkonto und meldete, um die Kontoüberziehung nicht ausgleichen zu müssen, meine Bankkarte bei der Polizei als gestohlen. Von dem Geld kaufte ich zu Weihnachten Geschenke über Geschenke für Freunde und Familie…

Doch die Ehrlichkeit siegte und ich stellte mich schließlich meiner Schuld. Das Gericht entschied, mich für 4 Wochen in Jugendarrest zu stecken…

Ein Zimmer, ein Bett (welches erst um 17 Uhr belegt werden durfte), ein Klo mitten im Raum, ein Tisch und ein Stuhl, ein Waschbecken und ein alter Bundeswehrspind waren alles, was mir an Einrichtung blieb… für Ordentlichkeit und Sauberkeit bekam ich nach drei Tagen ein Stück Papier und nach vier Tagen einen Bleistift… vielleicht die entscheidende Zeit, in der ich lernte das zu nutzen, was den Raum zwischen meinen Ohren füllen sollte…

Anschließend zog ich wieder nach Berlin. Diesmal ein wenig länger, wenn auch ohne wirkliche Aufgabe.

Ende 2007 begann ich den Studiengang Dipl. Eventmanager mit dem Hauptfach „Marketing Strategie in Praktischer Kulturanwendung“ im Düsseldorfer Studieninstitut IST.

Nebenbei organisierte ich die Gipsy Band „Chris and The Funky Doctors“ (Heutiges Royale Street Orchester) im Wuppertaler Luisenviertel.
Eine Tour durch Hamburg und Berlin, sowie ein Album waren der krönende Abschluss dieses Projektes.

Während dieser Zeit gründete ich mit den Wuppertaler Musikern Cornelius Thiem und Christopher Huber das NkO Orchester Wuppertal.(Erfolgreiches Debut Konzert im Mendelssohnsaal der Historischen Stadthalle Wuppertal)

Im Anschluss an dieses Projekt, wollte ich Künstlern den Weg erleichtern und ihnen die Organisationsarbeit abnehmen. Hierfür gründete ich die Kulturinitiative „Wuppertal Feiert Eure Künstler“.
Von Künstler Plakaten bis hin zu vielen unzähligen Kleinveranstaltungen organisierte ich die Wuppertaler „Jungkulturszene“ in einer aufgemischten Zeit , mit neu.

Seit 2012 ist die Initiative nicht mehr aktiv und lebt lediglich in der Arbeit der einzelnen Künstler und ihrem eigenen Weg weiter.

2009 verschlug es mich, der „Liebe“ wegen, jedoch erst einmal wieder nach Berlin – an den Tierpark im Osten Berlins.

Hier verbrachte ich viel Zeit in dem CIP-Pool der Technischen Universität, während meine damalige Freundin ein paar Türen weiter in den letzten Zügen ihrer Diplomarbeit im Studienfach Technische Soziologie lag.

Hier entstand das Konzept und die Ideenumsetzung für „Wuppertal! Feiert Eure Künstler“

Henrik Lüchtenborg

Als die Beziehung Ende 2011 zu Ende war, zog ich nach Frankreich in die Bretagne. Dort lebte ich in einem selbst gekauften Wohnwagen auf dem Privatgrundstück eines netten jungen Menschen, den ich dort kennen gelernt hatte.

Ich arbeitete in einer Creperie als Tellerwäscher und anschließend als Crepekoch.

Seit meiner Rückkehr im Frühjahr 2012 lebe ich in Berlin und wohne in einer Musikerwohngemeinschaft mit einem englischen Trompetenspieler, einem algerischen Straßenmusiker und beständigem Besuch aus Paris und Italien…

Bis vor einigen Wochen arbeitete ich noch in einem Burgerlade und verdiente 6 Euro die Stunde, für so manch eine 15 Stundenschicht.

Nun sind Gelegenheitsjobs, wie Tapetenabrisse oder Schulbücher sortieren das tägliche „Geschäft“.

Zusammengefasst bin ich ein heiteres Kerlchen…
Ich glaube das Schreiben verändert nicht nur meine Einstellung zu dem Alltag und der Zukunftsplanung, es lässt mich auch ein Teil dieser kulturellen Gemeinschaft hier auf der „KulturINSEL“ Berlin sein .

Ihr neuestes Buch ist 2012 in Berlin erschienen und heißt “Vergiss mein nicht”. Wie haben Sie angefangen, zu schreiben?

Sicher war der Beginn entstanden aus der Einsamkeit… die Trennung von meiner damaligen Freundin hat mich sehr an mir und meiner Person zweifeln lassen… mich am Ende über Frankreich nach Berlin geführt… und wer weiß wohin sie mich nun noch bringen wird.

Das Buch „ Vergiss mein nicht“ ist ein Liebesbrief… nicht autobiographisch… wenn auch Teile wahr sind. Den ersten Gedanken hierzu bekam ich auf einem meiner langen Spaziergänge durch das keltische bretonische Frankreich. Hier an dieser Stelle darf ich vielleicht einigen Menschen für ihre Unterstützung danken… dieses Buch entstand in einer Zeit, in der ich ohne ihre Hilfe weder zum Schreiben gekommen wäre noch glücklich geworden wäre…

-Melle vu Thi – für die langen Abende im „Primitiv“ bei Apfelkuchenschnaps und langen und emotionalen Gesprächen!
-Florian Fischbacher – für all seine Mahnungen und Erfahrungen, die Tage bei dir in deiner Küche und dafür, dass du mich weiter motiviert hast die Geschichte zu Ende zu bringen!
-Vincent Peikert – für seine lange Freundschaft!
-Meinen Eltern und Patentanten – für so viel, wenn auch am meisten für ihre Treue…

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Text? Wer hat ihn zum ersten Mal gelesen?

Ja! Das muss wohl in der 2. Klasse gewesen sein… ebenfalls ein Liebesbrief… für meine damalige „Große!“ Liebe Debora. Leider haben wir uns dann schnell aus den Augen verloren ..Lach.

Nein! Im Ernst. Es begann mit meinem Großvater, wie bei so vielen. Er war im ostfriesischen Ort Bunde ein stolzer und geschickter Einzelhandelskaufmann gewesen und hatte in seinem Vorderhaus einen kleinen „Tante Emma“ Laden.

Jedes Mal, wenn wir Enkel zu Besuch kamen, durften wir uns etwas “Altes“ aus dem noch immer bestehenden Laden (wenn auch nicht aktiv bestehend) aussuchen und mit nach Hause nehmen. Nachdem mein Vater meine Auswahl einer alten Patronenhülle für Maschinengewehrmunition ablehnte, entschied ich mich für ein altes Kassenbuch.

Dieses Buch musste wohl an die 100 Jahre alt sein. Darin schrieb ich meine ersten Prosatexte über Freundschaft, Einsamkeit und der immer wiederkehrenden Liebe.

Es war mein Internatsfreund Eugen Gerner, der meine ersten Texte mit viel Ruhe und Geduld „ertrug“.

Henrik Lüchtenborg

In “Vergiss mein nicht” geht es, Ihren eigenen Worten nach, um “einen ganz normalen Jungen, Ende 20… der sich in “ihrer Trennung verliert”. Über einen, der das Trinken lernte und vergaß, was Leben sein kann…Von Wuppertal, dem Bergischen Westen, nach Frankreich in die Bretagne, an den Atlantik durch Feueranbetergemeinschaften bis hin nach Berlin, wo er Sie verlor”.

Ein junger Mensch beugt sich weit über den Abgrund seines blutenden Herzens. “Vielleicht spricht er durch diese Existenzangst in jedem von uns .”, schreiben Sie noch. Denken Sie, dass solche emotionalen Krisen, egal wie schmerzvoll und quälend sie sein mögen, für die Selbsterkenntnis des Individuums doch auch unentbehrlich sind?

Ich wünsche keinem Menschen, dass er einmal, um Selbsterkenntnis zu erlangen, so viel Einsamkeit erleben muss wie der Protagonist in meinem Buch. Ich glaube fest daran, dass Ehrlichkeit, Liebe und die Achtung des anderen Menschen drei sehr gute Eigenschaften sind, um durch das Leben zu kommen …Aber ja!

Wer einmal richtig einsam war wird nicht wieder leichtfertig mit dem Begriff FREUNDSCHAFT umgehen, weiß nun ja wie es ist, wenn KEINER da ist. Der Mensch ist ein Rudeltier… wie ich auch in der Einleitung des Buches ausführlich erkläre, kann ein Rudeltier wohl verstoßen werden… jedoch nicht alleine überleben.

Wir brauchen einander, ob wir es wollen oder nicht ….—Dies ist wohl der einzige und zugleich schönste ZWANG, den das Leben für uns bereit hält….Wir MÜSSEN miteinander leben …und reden—-

“Ich glaube, dass Liebe, jede Art von Liebe, aus dem Grundstein des menschlichen Dranges nach Geborgenheit gebaut ist!” – könnten Sie bitte diesen bemerkenswerten Gedanken des Erzählers für uns erläutern?

(Grins)Ist es nicht schade, dass ich dies nun erklären muss?
Nun ja der Drang nach Geborgenheit steckt aus Evolutionsgründen doch schon in jedem von uns. Geborgenheit kann so vieles bedeuten… eine kurze Umarmung, ein liebes Wort, eine gute uneigennützige Tat eines anderen Menschen für uns oder eben auch Sex.

Leider vertauschen wir oft Sex mit Geborgenheit und lassen diese „Erklärung“ als einzige zu, wenn wir über Geschlechtsverkehr reden….Aber es kann, siehe oben, viel mehr sein… etwas viel kleineres sein als Sex…

Es ist das Gefühl was ich einem anderen Menschen schenke, es ist das Versprechen was ich halte oder auch schlichtweg ein kleines Lächeln an der richtigen Stelle. Dies ist der Grundstein dafür, dass sich ein anderer geborgen und sicher fühlen darf bei uns in unserer Gesellschaft!

Was steckt hinter dem Untertitels des Buchs – “Mein letzter Brief”?

Nun ja, Liebeskummer ist „endbar“… lach! Auch wenn es erst einmal nicht so aussieht, als ob es je aufhören würde…..es endet… und der Protagonist muss auch verstehen, dass ein „Abschluss“ her muss um weiterleben zu können….seine Liebe antwortet nicht, will ihn nicht sehen und nicht hören …..er jedoch zerstört sich selbst in dieser Zeit um Aufmerksamkeit zu erhaschen, um Liebe zu bekommen ..Mitleid….

Er erhofft sich bis zum Ende seines Briefes, dass sie ihn hört, sieht und wieder berührt…..“letzter Brief“ ist hier zwar ehrlich gemeint jedoch soll dieser noch einmal so richtig Aufmerksamkeit bekommen und sie am Ende doch zu ihm zurückführen. Er ist noch lange nicht am Ende seiner Einsamkeit und Traurigkeit …..auch wenn er sich verabschiedet, wird er wohl noch lange auf die Auswirkungen seines Briefes an „SIE“ hoffen …

Wollen Sie, dass die Leser, wenn sie Ihr Buch zu Ende lesen, mit dem Helden durch eine eigenartige Katharsis durchkommen? Haben Sie im Prozess des Schreibens solch eine Katharsis erlebt?

Jeder Leser muss selber entscheiden, welchen Weg er mit mir und dieser Geschichte gehen möchte und auch welchen er gehen und verstehen kann………..ich bin in dieser Zeit des Schreibens nicht „Ich „ selber gewesen ….

Was bedeutet das kreative Schreiben für Sie?

Ich schreibe ja nun gerade an einer kreativen und spannenden Geschichte – diesmal spielt sie nur in Berlin und ist keineswegs autobiographisch.

„Libertae – About Beppo!” wird eine Geschichte zwischen zwei Jungs werden, der eine aus Rumänien der andere gescheitert in Berlin und doch erleben sie gemeinsam Berlin in all seinen Lichtern – in all seiner kulturellen Vielfalt.

Ich glaube Vielfältigkeit ist auch ein großer Teil von Kreativität.

Ein Freund, welcher hochstudiert in der literarischen Welt ist, schrieb mir einmal auf eine meiner Prosa zurück: „Mein lieber Freund! Hör auf mir Prosa von deiner Liebe zu senden, sende mir eine Prosa von deinen Zielen…“

Henrik Lüchtenborg

Ich aber glaube, dass wer nichts erlebt hat in seinem Leben auch nicht schreiben kann. Ich bin offen für alles und für jeden Menschen .Ob Muslime, Islamist, Christ, Terrorist oder Atheist, ob traurig oder glücklich… und so gebe ich gleich ich nehme und sammele Erfahrungen, die andere Menschen NICHT machen können weil sie durch Ihre Vorurteile so vieles gar nicht erst sehen…

Diese Theorie meines Lebens habe ich im Übrigen von einem, für mich sehr wichtigen Menschen gelernt .Er hat durch Meditation und auch durch sein Naturell eine für mich soziale Intelligenz erlangt, die ich für so hochgradig sinnvoll und gut halte, dass ich sie auch gerne erlernen möchte. …..

Stephe lebt MIT den Menschen! Nicht BEI ihnen… So erlangt er ein Wissen, das so ein großes Spektrum erreicht, dass wohl der ein oder andere Kulturwissenschaftler seine Probleme hätte, sich hier einer umfassenden Diskussion zu stellen.

Ich möchte weiter fühlen, dass ich einen Stift in die Hand nehmen muss und schnell aufschreiben muss, was ich gerade denke. Ich möchte weiter diesen Druck fühlen es schnell tun zu müssen, um es nicht zu verlieren.

Ich möchte den Drang nach „Schaffen“ weiter verspüren, denn nur wer sich schafft bleibt… auch wenn ich mich nicht für so wichtig halte, dass ich für immer sein müsste sind es meine Gedanken schon, die aus meiner Sicht jeder einmal erlebt hat in irgendeiner Weise und doch so nicht formulieren will oder kann….das ist kreativ und eine Art von ernster Kunst …….

„Aus meinem Prosabuch
„Ein kleines Gefühl: „Nichts kann einen Menschen glücklicher machen, als die Ruhe! Eine Tasse guter heißer Kaffee, eine volle Packung Tabak und die ersten Sonnenstrahlen nach einer leeren düsteren Nacht.“

Noch bevor die ersten Autos stören, noch bevor der erste Mensch den Bürgersteig betritt. Dann ist die Zeit gekommen – die Zeit den Stift nicht mehr aus der Hand zu legen ……Dann ist es an der Zeit, Gedanken zu sammeln und sie auf das Papier zu bringen ………

Am saftigsten ist mein Körper, wenn er frei und gesund schreiben darf. Wenn er Schranken durchbricht strömt all die gesammelte Kraft auf einen Zentimeter auf einem Stück Papier und beginnt – möchte beginnen ……..etc.

Auch Ihre Poesie ist besonders erfahrungs- und emotionsreich. Woher nehmen Sie die Inspiration und wie stellen Sie sich eigentlich diese Inspiration vor – besteht sie vor allem aus fröhlichen Emotionen, oder kann sie auch in der Form von Trauer, ja auch Qual vorkommen?

Freude und Leid, Lachen und Weinen, Schreien und Singen …das alles ist Leben! Das alles ist genügend „Stoff“ für zig Millionen emotionale Prosa (:

Doch ich liebe die Liebe und würde am liebsten nur noch über sie schreiben ….sie hat so viel Intensives in sich. Sie trägt die Traurigkeit der Einsamkeit am Anfang genauso mit sich, wie die unendliche Freude der gemeinsamen Zeit und doch endet sie in der Verzweiflung der Trennung und beginnt erneut von vorne mit der einsamen Traurigkeit ……

Sie sind in Wuppertal aufgewachsen. Können Sie es in wenigen Worten beschreiben?

Was soll ich über diese Stadt sagen …?

In dieser Stadt haben sich alleine in diesem frischen Jahr 2012 zwei Menschen das Leben genommen, die ich gut kannte…..ich bin besorgt um das soziale MITEINANDER …….

„WUPPERTAL – AUS DEM BUCH “VERGISS MEIN NICHT ”

“Diese Stadt! Irgendwo in Nordrhein Westfalen. Irgendwo in diesen Bergen versteckt. Die Stadt von Engels und Böll, von Johannes Rau bis hin zu Pina Bausch .Die immer in Kritik stehende Stadt zwischen dem trockenen Westfalenland und dem heiteren Rheinland ….dieses “Dazwischenkind” eben was keiner recht einordnen kann.
Keiner wagt es sich zu entscheiden, ob er dieses Tal nun liebte oder verdammte. Dieses Wuppertal!

Oft hab ich mich gefragt, warum ich dieser Stadt nicht für immer den Rücken kehre… und doch – bei aller Enttäuschung – ist der Weg doch immer wieder frisch gefegt wenn ich zurück komme.„

Sie sind auch Diplom-Eventmanager und Veranstalter der neuen Wuppertaler KünstlerInnenintiative “Wuppertal Feiert eure Künstler” – können Sie bitte etwas mehr darüber und über Ihre neuesten Projekte erzählen?

Wie ich in Ihrer ersten Frage schon beantwortete …leider besteht diese Initiative nicht mehr… jedoch der kleinen Hommage an Wuppertal hinzugefügt sei ….ganz wird mein Engagement dort niemals enden (: dies soll aber keine Drohung sein (Ö

99Fire-Film-Award 2012 – DIE BOX – also sind Sie auch vom Kino inspiriert?

Das war wohl eher ein Gefallen für eine Freundin, die hier in Berlin TV-Regie studiert. Sie brauchten angeblich nur einen, der eine Lampe hält und so bin ich raus nach Potsdam, um mich als guter Freud zu beweisen.

Dort angekommen erfuhr ich, dass ich der Einzige sei, der nun hier keine Lampe halten müsse sondern vielmehr einen neuen Job zugeteilt bekäme – als Hauptfigur …es sei jedoch hinzugefügt – ohne Text ..welch ein Glück… lach ….

Doch am Ende ist es ein schönes Projekt gewesen und ich bin dankbar, auch einmal die Arbeiten an einem Kurzfilm miterlebt haben zu können (:

Kategorien: Frontpage · Modern Times

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