Zu Favoriten hinzufügen
Public Republic random header image

Artist of the Week — Lidia Kulekova

18 Mai, 2009 von · Keine Kommentare

Lidia Kulekova
 

Lidia Kulekova /3. Platz im Fotowettbewerb von Public Republic zum Thema „Moderne Zeiten“/ wurde im Jahr 1978 in Sofia geboren. 1997 und 2002 absolviert sie Fotografiekurse. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen als auch Eigenständige veranstaltet. Einige davon innerhalb der letzten zwei Jahre sind:

2007
Präsentation – Ausstellung „Die eingeschlafenen Dinge“ im Foto-Kult
„Nacktkörper“ – Foto Forum – XVIII. Ausstellung – Teilnahme an der Ausstellung
Wettbewerb “Noten aus dem Herzen” – Djukjan Meloman und Fotosynthese – Teilnahme an der Ausstellung, 2. Platz
Pleinair „Bodygrafie“ – Teilnahme als Fotografin und Fotomodell – Preis für Reportagenbild
Wettbewerb „Die Himmelwanderer“ – in Kooperation mit Foto-Kult und Club SkyNomad, Inter Data Systems und Lukoil Bulgarien – Publikumspreis
„Das Beste vom FF 2007“ – Foto Forum – Teilnahme an der Ausstellung

2008
Wettbewerb „Moderne Zeiten“ – Zeitschrift „Public Republic“ – 3. Platz
Wettbewerb „Die Natur und der Mensch“ – Foto Forum – Teilnahme an der Ausstellung
Internationales Festival zeitgenössischer Kunst “Puzzle” – Burgas – Teilnahme mit Fotografien
Internationaler Wettbewerb „Musik im Objektiv” – Teilnahme an der Ausstellung, 3. Platz im Segment „Fotoserie“
Nationaler Wettbewerb “Fantastische Gestalten” – Club “Zemlemorija” – (Teil des Programms der Fantasytage „Aqualonia“ 2008) – Teilnahme an der Ausstellung
Worldwide photo walk – Ein weltweiter Fotospaziergang, organisiert von Scott Kelby – Preis für Bulgarien / Sofia
Internationaler Wettbewerb „Eros 2008“ – „Bultravel angels“ OOD – 5. Platz
Wettbewerb „Ohne Kompass“ – in Kooperation mit Foto Forum und der Zeitschrift Odysseus – Teilnahme an der Wohltätigkeitsausstellung
II. Internationaler Fotosalon Varna – Teilnahme an der Ausstellung, 3. Platz im Segment „Schwarz-Weiß-Fotografie“
II. Internationaler Fotosalon Varna – Teilnahme an der Ausstellung

2009
Nationaler Wettbewerb von Canon – Teilnahme an der Ausstellung, Nominierung im Segment Kunstfotografie
Fotoakademika 2009 – Teilnahme an der Ausstellung, Nominierung im Segment Kunstfotografie

Schwarz-weiße Aktfotografie

[Für eine Großansicht klicken Sie auf die Fotos]

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Lidia Kulekowa

Ich lerne: Ich hab viel zu lernen. Ich will lernen.

Ich kann: Es gibt keine unmöglichen Dinge. Es mag übertrieben klingen – es ist aber so. Das Schlüsselwort ist „ich will“.

Ich weiß, dass es am leichtesten ist, sich zu täuschen. Und der kürzeste Weg ist der richtige.

Ich sage, was ich denke. Manchmal ist das mein stärkster Trumpf, und manchmal – mein größter Feind. Ich bestehe auf Aufrichtigkeit.

Ich schreibe, wenn ich am Computer schreibe, verwechsle ich oft die Buchstaben oder Silben der Wörter. Das passiert mir auch beim Reden. Es ist sehr lustig, aber manchmal blamiere ich mich. Zu meiner Überraschung passiert mir das auch mit der englischen Sprache.

Ich glaube, dass der Körper die Verpackung des Inhalts ist – der Persönlichkeit. Ich definiere die Leute zunächst als Menschen und ordne sie unter stark und schwach, gut und böse, klug und dumm usw. ein. Erst dann unterteile ich sie in Mann und Frau. Die Bestimmung „starkes Geschlecht” könnte sowohl den Mann als auch die Frau mit der gleichen Intensität bezeichnen, in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Charakteristika. Schwierigkeiten und Erleichterungen gibt es für beide. Ich meine, dass es am wichtigsten ist, seine eigene Position zu verteidigen und seine Ambitionen zu verfolgen, ohne das Gleichgewicht mit der Umwelt zu verlieren. Die Courage besteht nicht darin, „jemand“ zu sein, sondern sich selbst zu erreichen und zu bewältigen. (Ich halte mich immerhin für ein “männliches“ Mädchen – ich verstehe mich besser mit Männern, sie sind mir bessere Freunde, und mir sind mehr männliche Charakteristika eigen als weibliche).

Ich möchte reisen, in der ganzen Welt herumkommen. Wenn mein Leben länger wäre, würde ich in jeder einzelnen Stadt, in jedem Dorf oder jeder Gegend mit verschiedenen Menschen, Nationalitäten, Sitten, Naturgegebenheiten und Tieren je einige Jahre verbringen. Da es aber kurz ist, würde ich mich sogar mit einem Wohnwagen und einem Flugzeug zufrieden geben, um in kurzer Zeit die begehrtesten Orte zu besuchen. Wenn der Mensch reist, reißt er wie ein freies Elektron von der angeblich festen und sicheren Erde ab. Nur dann, wenn er klein und einer von vielen ist, weiß er den Reichtum des Lebens mit all seinen Möglichkeiten und Facetten zu schätzen.

Mich enttäuschen, mehr noch – ich ertrage sie nicht – die Heuchelei und die Falschheit.

Ich vergebe – Ich lerne zu vergeben. Auch mir selbst.

Die Wahrheit – das beste Antibiotikum. Die stärkste Waffe. Die richtigste Wahl.

Der Fehler – ist menschlich, wenn er belehrt.

Die Emotionen – sowohl die positiven als auch die negativen – es ist schön, dass es Emotionen gibt. Sie sind meine Wegweiser.

Ich bedauere – Es gibt Dinge, die ich bedauere, aber mit der Zeit überdenkt man alles und lernt, sie anzunehmen. Deshalb behalte ich diese Dinge für mich – ich will sie nicht definieren.

Ich mag das Wort „los“. Grün. Salzig. Kinder. Streifen. Den Wind. Das Meer. Meinen Namen. Schenken. Die Menschen erkunden. Lieben.

Ich ertrage es nicht – ich glaube, da gibt es nichts. Natürlich gibt es Dinge, die mich mehr oder weniger stören, aber sie sind eher Launen und Vorurteile.

Lieblingsbuch – „Die Möve Jonathan“ von Richard Bach. Und „Ich bin ein Traum“ von Dafina Georgieva – Ronya.

Lieblingsfilm – „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Manchmal nutze ich ihn als Test für die „Menschensorten“. Der nächste Lieblingsfilm-Anwärter ist „La Strada – das Lied der Straße“ von F. Fellini.

Die Musik – ermöglicht es, in sich selbst einzutauchen, während man mit der gewählten Umgebung in Harmonie bleibt. Ich schwebe an die lieblichsten Orte des Kosmos.

Die Liebe – ist die Hauptantriebskraft, vielleicht sogar die einzige Antriebskraft des Lebens. Die einzige Realität.

Ich lächle – wenn auch die Leute um mich herum lächeln. Sogar im Schlaf.
Gutmütig beneide ich diejenigen, denen der Neid fremd ist.

Ich weiß nicht – was mir bevorsteht. Ich will es aber auch nicht wissen. Das ist doch das Schönste – die Überraschung.

Ich träume davon … wenn ich alt bin, eine kleine Buchhandlung-Werkstatt zu besitzen, in der es neben Zauberbüchern, die die Kindheit erhalten, die Lust auf aktives Leben wecken und den Glauben und die Liebe wiederherstellen, auch Kleinkram für die Seele gibt wie Karnevalskostüme, Musikbüchsen, Kaleidoskope, Spardosen, alte Fotos, Zerrspiegel, Bleistifte mit Ersatzmine, Trockenblumen, Pfefferminzbonbons, Meeresmuschelketten, Gläser, in denen sich Wasser spiegelt, Kästchen mit unterschiedlichen Düften und Träumen und allerlei andere Verführungen.

Im Winter würde ich auf einem Schaukelstuhl am verschneiten Fenster sitzen, neben dem Kamin, mit einem zusammengerollten Kätzchen auf dem Schoß, hinter der Brille meiner Erinnerungen versteckt … Ich träume davon, ein Flugzeug zu besitzen, einen Segelflieger, ein Pferd, ein Motorrad, eine Unterwasserkamera.

Und jetzt ernsthaft: Ich möchte im Bereich Werbung, Design, Kunstgewerbe tätig sein. Meine künstlerischen Fähigkeiten und die Fotografie kombinieren, um ein ideenreiches, künstlerisches, technisch einwandfreies und vollendetes Produkt zu schaffen. Wenn ich träume, fühle ich mich frei.

Kategorien: Frontpage · Visual Arts

Tags: , , , , ,

Keine Kommentare bis jetzt ↓

  • Noch hat keiner kommentiert. Machen Sie den Anfang!

Kommentar schreiben