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Artist of the Week – Michaela Rabitsch und Robert Pawlik

24 November, 2014 von · Keine Kommentare

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Ein Interview mit den Jazzmusikern Michaela Rabitsch und Robert Pawlik von Dessislava Berndt

Unser Magazin verfolgt mit großem Interesse die Arbeit und die Projekte von ausgewählten Künstlern und Autoren. Wir freuen uns daher immer wieder auf neue und spannende Entwicklungen und berichten gern darüber im Rahmen unserer Rubriken.

Nach drei Asientourneen in diesem Herbst sprechen mit uns die Wiener Jazzmusiker Michaela Rabitsch und Robert Pawlik über ihren Verein KULT, die neue Christmas All Stars CD und andere Projekte.

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Michaela, wie entstand die Christmas All Stars CD?

Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und die sibirisch anmutenden Temperaturen des vergangenen Augusts dazu genutzt, uns in Weihnachtsstimmung zu versetzten und eine Christmas EP aufzunehmen. Genauer gesagt ist es eine Weihnachtskarte, die auch eine CD ist.

Und so sieht sie aus – vorne ein handgezeichnetes Weihnachtsmotiv und hinten Platz für Adresse, Briefmarke und Weihnachtswünsche, drinnen eine EP mit 6 Songs, verpackt in eine flache Kartonstecktasche. Die perfekte Weihnachtskarte, die auch gleichzeitig ein Geschenk ist – fix fertig verpackt und im Handumdrehen versendet. Das Repertoire besteht aus Weihnachtsklassikern und einem Original – mit Anleihen an Swing, Gospel, Pop- und Souljazz.

Michaela RABITSCH & Robert PAWLIK – CHRISTMAS All Stars

Besetzung:
Michaela Rabitsch – Gesang, Trompete, Flügelhorn
Robert Pawlik – Gitarren
Alexander Lackner – Bass
Dusan Novakov – Schlagzeug

Label: TOAK MUSIC

Tracks:
1. Winter Wonderland
2. God Rest Ye Merry Gentlemen
3. Stille Nacht
4. Good Morning Vienna
5. Let It Snow
6. Winter Wonderland (alternate instrumental take)

Bezugsquellen:
www.michaelarabitsch.com
www.weihnachtskarte.co.at
CD Baby, iTunes, Amazon, …

Kontakt:
Michaela Rabitsch, www.michaelarabitsch.com email: office@michaelarabitsch.com
Währingerstraße 81/10, 1180 Wien, Österreich, FON: 00431/ 409 17 71 MOBILE: 0043 (0)664/ 24 11 767

Was oder wer ist KULT (Verein für zeitgemäße Kunst und Kultur)?

Das ist der Kulturverein, den Robert und ich letztes Jahr gegründet haben. Primär wollen wir natürlich Jazzveranstaltungen machen. Bei einer Vereinsgründung muss man aber immer auch den Vereinszweck angeben, und wir wollten uns auch andere Optionen offenlassen, etwa Kooperationen mit Literatur oder bildender Kunst, man weiß nie so genau im Vorhinein, welche Möglichkeiten sich ergeben. Aber jedenfalls soll es zeitgemäße, neue Kunst sein, das heißt auf Operettenabende oder Konzerte von Dixielandbands wird man bei uns vergebens warten.

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Fotos: Robert Pawlik & Alexandra Rothbauer

Wie ist die Idee dazu entstanden?

Anfang letzten Jahres haben wir von Basiskultur Wien das Angebot bekommen, im Rahmen von WIR SIND WIEN.FESTIVAL DER BEZIRKE die Basisstation für den 18. Bezirk – das ist Währing, zu gestalten. Und um das rein rechtlich tun zu können, muss man einen Verein gründen.

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Wer kann mitmachen?

Robert und ich bilden den Vorstand des Vereins, wir sind verantwortlich für die künstlerische und organisatorische Leitung. Und damit alles seine „Ordnung“ hat, gibt’s natürlich auch Rechnungsprüfer und ein Schiedsgericht – sollte alles einmal aus dem Ruder laufen, was ich aber nicht glaube.

Was wir aber noch suchen, sind unterstützende Mitglieder, wie es viele Vereine haben. Ein unterstützendes Mitglied zahlt z.B. einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 30, und wenn der Verein dann mal viele Mitglieder hat, ist das dann eine weitere wichtige finanzielle Basis, um Veranstaltungen durchführen zu können (neben öffentlichen Subventionen und Sponsoren). Vereinsmitglieder bekommen dafür dann ermäßigten Eintritt, oder bei Veranstaltungen mit freiem Eintritt die Möglichkeit vor allen anderen Plätze zu reservieren.

Können wir bitte mehr über die Pläne bzgl. Währinger Jazz & Genusstag und Jazzherbst in Währing erfahren?

Den Währinger Jazz & Genusstag haben wir ja heuer bereits zum zweiten Mal durchgeführt, und er war beide Male ein riesiger Erfolg. Wir hoffen natürlich, dass wir das jetzt jährlich machen können, wir sind jedenfalls bereits in Vorgesprächen für 2015, und wir tun unser möglichstes, das Festival wieder auf die Beine zu stellen.

Es gibt auch die Idee, in den nächsten Jahren vielleicht auch ein kleines Herbstfestival zu organisieren, aber da brauch ich erst Geldgeber, Vereinsmitglieder, …dieses Konzept muss erst noch reifen…

Wie wird das Programm zusammengestellt?

Das machen Robert und ich.
Eines der Kriterien ist, das wir nur Bands mit ausschließlich eigenen Kompositionen engagieren. Es gibt drei Bands, (eine davon ist unsere), die sich (innerhalb der weit gesteckten Grenzen von Jazz, World, Blues, Fusion, Latin…) stilistisch stark unterscheiden. Schließlich soll es für alle, die die gesamte Veranstaltung beleiben (und das waren viele) interessant und abwechslungsreich bleiben. Und nachdem das ganze auch „Open Air tauglich“ sein muss, (für ein doch recht gemischtes Publikum) kein Freejazz, keine Avantgarde, kein experimenteller Jazz. Alles, was groovy, melodisch, harmonisch ist und auf ein Jazzfestival passt.
Wir legen auch Wert darauf, Profis zu engagieren und keine Hobbybands.

Was erwartet die Besucher dort?

Ein chilliges Festival an einem unglaublich charmanten und trendigen Ort, dem Kutschkermarkt.

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Fotos: Robert Pawlik & Alexandra Rothbauer

Mit jeweils drei tollen Bands, die viel Abwechslung bieten, gutem Sound (als Musiker legen wir Wert darauf) und begleitet von einem sehr feinen gastronomischen Angebot. Am Markt ist eine Vielzahl gastronomischer Betriebe ansässig, die unsere musikalische mit ihrer kulinarischen Vielfalt begleiten.

Das Festival findet bei freiem Eintritt statt und zieht Publikum jeden Alters an.

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Welche Unterstützung benötigt ihr bei der Organisation?

Einerseits könnten wir die eine oder andere helfende Hand während des Festivals gut gebrauchen, andererseits währe es auch gut, wenn jemand helfen könnte, Mitglieder zu akquirieren und zu begeistern, Flyer zu verteilen, Plakate zu hängen und generell bei der Promotion zu helfen. Wenn 20, 30 Leute nur innerhalb ihrer eigenen Kreise werben, kann man schon unglaublich viele Mensche erreichen, und das ohne Kosten, mit ein paar Emails…

www.jazzundgenusstag.at

Kategorien: Art Café · Frontpage · Modern Times · Szene

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