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Artist of the Week – Seven

23 Mai, 2016 von · Keine Kommentare

Interview von Dessislava Berndt mit dem Schweizer R&B und Soul Sänger Seven

In der dritten Staffel der Musik-Sendung “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert” bei VOX treten neben Gastgeber Xavier Naidoo weitere Stars der deutschen Musikszene wie Nena, Samy Deluxe, Alec Völkel und Sascha Vollmer von “The BossHoss“, Wolfgang Niedecken und Annett Louisan sowie als erster Schweizer – der R&B und Soul Sänger Seven auf.

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Xavier Naidoo und Seven, Foto: Archiv Seven

Ich traf Seven vor seinem Auftritt in Düsseldorf und hatte das Glück, nicht nur einen außergewöhnlichen Sänger, sondern auch einen sehr aufmerksamen und ernsthaften Menschen zu sprechen. Unser Interview über die Sendung, seine Auftritte, seine Wünsche und Ansichten über Arbeit, Familie und Leben lesen Sie hier.

Seven, Sie treten heute Abend bei der JazzRally in Düsseldorf auf. Wir wissen mittlerweile, dass Ihre Lieblingszahl sieben ist, dass Ihre Eltern Musiker sind, dass Sie seit 14 Jahren Musik machen und 10 Alben herausgebracht haben. Was weiß das deutsche Publikum noch nicht über den Künstler Seven?

Das deutsche Publikum kennt natürlich das, was beim Tauschkonzert gezeigt wurde. Ich bin sehr froh, dass diese Sendung die Zeit hatte, einen eigenen Abend zu ermöglichen. Beim zweiten Abend wurden Songs von mir gesungen und ich war dankbar, dass meine Kollegen einen breiten Blumenstrauß gewählt hatten, d.h. die Songs waren sehr unterschiedlich von „Lost“ interpretiert von Xavier und Samy bis zu „Wake up“ interpretiert von The Boss Hoss.

Das waren Songs aus 12 Jahren, nicht einfach aus einem Album. Meine Kollegen haben sich die Songs nicht nachdem, was sie vom Radio kannten, sondern von einem Katalog ausgesucht und sich dabei überlegt, was könnte zu einem passen. Ich bin sehr froh, dass sie dadurch einen schönen musikalischen Querschnitt aus meinem Schaffen gezeigt haben.

Die Zuschauer haben somit gesehen, warum ich Musik mache: Prince, Michael Jackson, Marvin Gaye, George Michael, Stevie Wonder und Herbie Hancock sind die Künstler, die mich zu Musik gebracht haben.

Das Neue ist, dass wir sehr viel live in Deutschland spielen werden. Wir haben hier in diesem Sommer 25 Festivals und die Menschen werden mich jetzt live erleben, den Ablauf eines Abends und auch meine Band kennenlernen.

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Seven, Foto: Privatarchiv

Wie sieht ein Auftritt aus? Gibt es einen Unterschied im Vergleich zu der Arbeit im Studio?

Ich finde, es gibt viele Produktionen und Künstler, die live zu nah am Original spielen. Ein guter Song kann man mit allen Tricks und Studiomöglichkeiten, die es gibt, ausproduzieren. Man kann ihn tausendendmal singen, hundert Stimmen oder Orchester drauf packen usw. Ich liebe es auch große, üppige Produktionen zu machen. Wenn ich aber entscheide, einen Song live zu spielen, dann beginne ich eigentlich von null an. Wir sind momentan zu sechst auf der Bühne, daher sehe ich mir die einzelnen Elemente an und beginne mit der Notenvorlage die Interpretation neu an. Also live klingt bei mir alles nochmal anders, ansonsten wäre es langweilig die CD genauso wiederzugeben. Man könnte sich die CD dann genauso gut zu Hause anhören und mein Bild ansehen:)

Live ist für mich sehr wichtig und es ist etwas, was ich von der CD komplett trennen möchte. Es sind zwei verschiedene Arbeitsweisen, die ich beide sehr, sehr gerne mache.

Haben Sie keine Angst, dass Sie die Fans damit enttäuschen?

Wenn ein Publikum von mir erwartet, dass die Musik genauso klingt wie auf der CD, dann ist es bei mir falsch. Ich finde, dass ein Konzert mindestens ein bisschen besser als eine CD sein sollte. Besser heißt dann auch anders, denn es muss eine Überraschung oder eine andere Version drin sein, etwas Frisches, etwas nur für den Moment. Eine CD soll ein Showcase sein, das man sich zu Hause immer wieder anhört und vielleicht deswegen zum Konzert kommt. Die eigentliche Explosion, die eigentliche Affäre muss aber live auf dem Konzert passieren.

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Foto: Archiv Seven

Was macht für Sie einen gelungenen Auftritt aus?

Wenn es uns beide gebraucht hat (Publikum und Musiker) um den Abend so zu gestalten, wie er ausgegangen ist.

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Foto: Archiv Seven

Wenn ich merke, dass das Publikum teilnimmt und mitentscheidet, z.B. wenn es bei einem Part im Song abgeht, dann mache ich diesen Teil dank meiner sehr flexiblen Band ein bisschen länger, baue etwas um oder jamme in diese Richtung; das Publikum ist nicht mehr sicher, ob es abgemacht ist oder nicht. Diesen schmalen Grad zwischen geplant und spontan finde ich sehr spannend. Wenn das Publikum und ich die Gegenseitigkeit und die Einmaligkeit des Auftritts fühlen, dann ist es ein gelungener Abend gewesen.

Was ist die Quelle Ihrer Inspiration?

Musik ist bei mir eher zwanghaft. Ich stehe nicht morgens auf und habe Lust auf Musik, sondern bin schon dabei. Ich muss es machen und es ist wie wenn jemand ein Tagebuch mit Musik schreibt. Ich bin immer am Schreiben, mein Archiv ist voll und es gibt viele Sachen, die ich nie herausbringen werde oder die etwas mehr Zeit brauchen.

Die Inspiration ist etwas natürliches, das nebenher passiert. Ich bin nicht der Typ, der extra in den Bergen oder woanders hinfährt, um Musik zu machen. Bei mir staut es sich und ich muss es dann im Studio oder bei mir zu Hause schnell aufschreiben und in mein schlaues Buch reinpacken. Die Musik kommt einfach bei mir raus.

Sie kennen jetzt einige deutsche Musiker. Mit welchen würden Sie gern wieder oder weiterarbeiten?

Letztes Jahr habe ich mit den Fantastischen Vier einen Song zusammen gemacht. Das hätte ich mir früher nie erträumen lassen. Wir haben uns dazu entschieden, kein normales klassisches Video, sondern mehrere kurze Schnipsel zu machen. Denn wer schaut sich heutzutage vier oder fünf Minuten lang ein Video im Internet an? Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Ich würde sehr gern mit Herbert Grönemeyer im Studio sitzen und schauen, was passieren wird. Oder mit Kool Savage. Ich kenne ihn jetzt sehr lange, aber zusammen gearbeitet haben wir noch nicht. Auch mit Max Herre oder Clueso, den ich live ganz toll und authentisch finde.

Das bedeutet, dass wir Sie noch eine Weile in Deutschland haben werden?

Wir spielen 70 Konzerte bis Februar 2017, davon sind 60-65 allein in Deutschland. Wir werden sehen, was sich daraus ergeben wird.

Sie sind dann viel unterwegs. Kommt Ihre Familie nicht zu kurz?

Wenn ich auf Tour bin – so wie jetzt – versuche ich die Termine von Mittwoch bis Sonntag so zu planen, dass ich mindestens zwei Tage in der Woche für meine Familie frei habe. Der Montag ist Papa-Tag, reserviert für meinen Sohn, da er an diesem Tag nur zwei Stunden im Kindergarten ist. Das ist mir sehr wichtig.

Sind die vielen Termine nicht anstrengend für die Stimme?

Ja, das braucht viel Disziplin, d.h. nach dem Konzert nicht noch trinken gehen und rumschreien oder laut reden. Genug Schlaf, einigermaßen gute Ernährung und Sport und dann geht es. Aber bei 80 Konzerten ist es oberstes Gebot, einfach fit und gesund zu bleiben.

Wissen Sie etwas über bulgarische Musik?

Leider nicht. Es ist aber bei mir auch so, dass wenn man mich auch über andere Länder z.B. Frankreich fragen würde, würde ich ebenfalls sagen, dass ich nicht wirklich viel kenne. Die Musik, die mich bis jetzt geprägt hat, ist eindeutig die Black Musik. Vielleicht kenne ich England etwas und ein bisschen Deutschland; aber in Europa kenne ich mich sonst nicht wirklich gut aus.

Bei Gelegenheit werde ich aber den Tipp wahrnehmen und da mal gern rein hören.

Wovon träumen Sie?

Als Vater wünsche ich mir, dass die Familie gesund bleibt, dass mein Sohn ein tolles Leben hat und die richtigen Erfahrungen macht. Bis zum Zeitpunkt, in dem man eine Familie gründet, hat man tausend Träume, die dann plötzlich nicht mehr so wirklich wichtig sind.

Wir sind eine verwöhnte Gesellschaft, denn vom ersten Tag an können wir uns um unsere Selbstverwirklichung kümmern. Alles andere ist eh gegeben; wir werden wahrscheinlich nicht verhungern, wir werden wahrscheinlich nicht ertrinken oder erfrieren. Es geht immer um uns, um Selbstfindung und es ist ein Egotrip vom ersten Tag an. Bis jetzt durfte ich mich nur selbst verwirklichen. Bis zu dem Tag, an dem ich Vater wurde. Plötzlich hatte ich eine echte Aufgabe und einen Sinn, die viel größer und wichtiger sind als ich selber.

Deswegen ist der größte Traum, dass die Familie gesund und fröhlich ist und zusammen alt wird. Alles andere ist dann echt nicht mehr so wichtig.

Und was ist mit der Musik?

Ich denke nicht wirklich, wo werde ich in fünf Jahren sein. Ich denke an das heutige Konzert und das braucht mich so, dass ich höchsten an das übermorgige Konzert denken kann. Aber was danach passieren soll, interessiert nicht mehr.

Ich denke, wenn man Künstler ist, kann man sowieso nicht beeinflussen, ob es den Menschen gefällt oder nicht. Man kann aber bestimmen, wie viel man jedes Mal gibt. Und wenn man alles gibt und sich voll reinhängt, ist man irgendwie davon befreit. Das ist für mich so normal, alles zu geben, dass es kein Traum, sondern wie Fließendwasser ist. Es kommt sowieso aus mir raus. Und ich träume, dass ich mit dieser Crew, mit dieser Firma und allen Menschen, die mit mir arbeiten, dieses Abenteuer weiter leben kann.

Ich habe das große Glück, dass ich mir meine Leute aussuchen kann. Man verbringt so viel Zeit – zum Teil auch Freizeit – miteinander und wenn es nicht passt, kann das Leben wirklich sehr hart sein. Dadurch, dass ich alle Rechte bei mir habe, habe ich ein großes Risiko, aber auch alle Fäden in der Hand und kann mir einen eigenen Mikrokosmos in diesem oft schmutzigen Geschäft schaffen. Und diesen so heil und familiär wie bis jetzt zu erhalten, ist neben dem privaten Glück, ein wichtiger Wunsch.

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Foto: Archiv Seven

Sie wussten also, wie wichtig es ist, sich die eigenen Rechte zu sichern?

Ich habe meine ersten vier oder fünf Alben komplett in Eigenregie gemacht, war vorher zehn Jahre Veranstalter, habe Bookings selber gemacht, DJs vermittelt. Ich war schon immer Musiker, Geld habe ich aber erstmal auf der anderen Seite verdient und weiß genau, was es bedeutet. Ich kenne damit jede einzelne Position in meinem Team und das hilft mir, die Prozesse zu kennen, die Leute zu finden, die ganzen Positionen zu bestücken und einzuschätzen, wer zu wem passt. Das ist wahrscheinlich neben Musikmachen die zweitwichtigste Sache, nämlich die richtigen Leute zusammenzubringen.

Das Konzert dauert nur 90 Minuten, aber wir verbringen unterwegs zwei oder mehr Tage zusammen und das heißt, dass wenn man sich menschlich nicht versteht, wird das Konzert auch nicht wirklich gut und auch für die Zuschauer nicht schön.

Sie haben die Zuschauer durch Ihre Interpretation vom BAP-Song „All de Aureblecke“ auf Kölsch richtig beeindruckt. Wie kam es dazu?

In der Schweiz kannte ich BAP nicht. Aber aus Respekt zu Wolfgang wollte ich es versuchen in Kölsch zu singen. Ich hatte mich mit meinem Freund in Köln beraten wie es klingt und ob es richtig ausgesprochen wird. Vielleicht wäre das in die Hose gegangen, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Überhaupt, dort wo es für mich gefährlich wird oder wo neue Grenzen auszutesten sind, das ist meine Ecke. Meine größte Angst ist, dass man danach etwas bereuen könnte, weil man es nicht ausprobiert hat. Deswegen probiere ich es einfach aus und wenn ich auf die Nase falle, dann lerne ich zumindest etwas und habe etwas erlebt.

Das Tauschkonzert bietet eine großartige Gelegenheit für Musiker und Zuschauer, sich richtig kennenzulernen und neue Musikerlebnisse zu entdecken. An dieser Stelle, vielen Dank an Xavier Naidoo und VOX, dass sie es möglich machen. Wie erleben Sie die Sendung?

Ich glaube, wir haben alle unseren „Dealer“, der uns mit „Stoff“ versorgt: das Radio versorgt uns sehr kanalisiert, iTunes liefert uns Vorschläge für ähnliche Musik, die wir vermeintlich lieben.

Wir sind alle so gepolt und mit Dingen ausgerüstet, die so klingen wie das was wir bereits hören. Es ist im System nicht vorgesehen, dass man an Dinge rankommt, die komplett anders klingen. Deswegen, wenn du zu Facebook und Google gehst, findest Du nur Sachen, die zu dem passen, was du schon gehört oder angeklickt hast. Aber vielleicht ist das, was du bis jetzt hörst, „falsch“ für dich, weil du das Richtige für dich noch nicht kennst oder du hast dich mit der Zeit vielleicht geändert oder findest gleichzeitig mehrere unterschiedliche Sachen gut. Aber in der Werbe- und Musikindustrie wird es immer ähnliche Sachen geben, wie „Hörer kauften auch“, „Wurde auch empfohlen“, „Klingt ähnlich wie“… Schlussendlich wirst du als Rockhörer immer nur Rock hören.

In dieser Sendung wirst du auf positive Art gezwungen, dir Menschen, Texte und Musik anzuhören, mit denen du sonst nicht in Kontakt gekommen wärst. Das ist bitter nötig und wichtig, auch um Vorurteile abzubauen.

Es ist auch wichtig, dass man die Hintergründe zu einem Song erfährt und so den Menschen hinter dem Musiker kennenlernt.

Ja, so ist es. Denn wir konsumieren keine Musik. Mensch konsumiert Mensch bzw. Emotion. Wenn die Musik von einem Computer hergestellt wäre, würde nichts passieren, wenn wir sie hören. Notentechnisch werden sich beide voneinander nicht unterscheiden. Aber wir wollen die Musik von einem Menschen hören und vielleicht ein Konzert sehen. Und das nächste Mal, wenn wir ihn im Radio hören, dann wissen wir nach der Sendung mehr über ihn.

Warum arbeiten Musiker sonst nicht so viel zusammen?

Alles fängt immer mit der Frage an, ob man die Rechte an der eigenen Musik besitzt. Ansonsten wird es schwierig, die Musik zu promoten. Die wenigsten sind aber unabhängig von Vertragsverpflichtungen und das macht eine Zusammenarbeit sehr schwierig.

Haben Sie Angst, Mainstream zu werden und damit Fans zu verlieren, die eine intime und soundtechnisch gute Performance schätzen?

Es ist für mich ganz, ganz wichtig, egal wie erfolgreich ich in der Schweiz war, in Abstand von zwei oder drei Jahren eine unplugged Tour zu machen, d.h. Sitzkonzerte mit 200-250 Zuschauern.

Sollten wir in Deutschland auch so weit kommen, dass wir größere Hallen füllen, werde ich auch diese kleineren Konzerte machen. Mir ist die Nähe zum Publikum sehr wichtig. Bei solchen Konzerten kann man auch zwischen den Zeilen hören und zwischendurch erzähle ich, wie und warum der Song entstanden ist. Ein Steh-Konzert mit 2000 Menschen und ein Sitzkonzert mit 300 sind zwei komplett verschiedene Dinge und ich muss immer beides in Abstand von ein paar Jahren machen.

Seven, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei der Tour!

www.sevenmusic.ch
www.facebook.com/sevensoul

Das Seven Debüt „Dedicated to …“ entstand im Jahre 2002 und viele konnten sich kaum vorstellen, dass dieser Sound aus der Schweiz kommt. Als logische Fortsetzung folgten die Auftritte des damals 23-Jährigen als Support von Destiny’s Child im Zürcher Hallenstadion und eine Clubtour. Der Albumnachfolger „Sevensoul“ erschien zwei Jahre später und eroberte die Schweizer Charts. Mit diesem Album durfte Seven ein Konzert für Lionel Richie eröffnen. „Lovejam“ stieg in die CH-Top-10 ein und brachte Seven bis in die USA. Als erster Europäer überhaupt wurde der junge Musiker eingeladen, das legendäre Sundance Filmfestival zu eröffnen. Amerika wurde dann auch prägend für das Album „Home“. Ein halbes Jahr lang arbeitete Seven genau da, wo seine Stimme, seine Musik und sein Gefühl für Beats hinzugehören scheinten: in den Studios seiner Idole wie Commissioner Gordon (Lauryn Hill, Amy Winehouse), James Poyser (Erykah Badu, The Roots), Ivan ‚Orthodox’ Barias & Carvin ‚Ransum’ Haggins (D’Angelo, The Roots).

Zurück in Europa öffnete der ‚Soultrain’ seine Türen für weitere begeisterte Fans in
ausverkauften Clubs und auf dem renommierten Montreux Jazz Festival. Seine Liveshow hatte mittlerweile internationale Qualität erreicht, sodass sich Künstler wie Eric Leeds, langjähriges Mitglied der Band von Prince, nicht entgehen ließen, eigens für vier exklusive Seven-Shows in die Schweiz einzufliegen.

Die LP „Like A Rocket“ landete direkt hinter U2 auf #2 der CH-Charts und imponierte mit Features von Soulstars wie Omar und Beverley Knight oder US-Rapper Talab Kweli. Nach nur einer Woche erreichte „Like a Rocket“ Gold und der legendäre Produzent DJ Premier lieferte einen Remix für den Hit „Go Slow“.

Seine Konzerte waren bis ins Detail choreographierte Shows und das blieb nicht unbeachtet: 2010 spielte er mit der bekannten Schweizer Eiskunstlauf-Gala „Art on Ice“ die landesweit größten Festivals. Eine „Unplugged“-Theater-Tour folgte, die jeden Abend ausverkauft war.

„Focused“ war die erste Hörprobe für Deutschland, gefolgt von Gigs in Clubs und auf Festivals. Sein Jubiläumsprojekt „The Art Is King“, ein Manifest für die Kunst und eine klare Ansage an die narzisstische Popkultur, erschien 2012.

2015 erreichte Seven zum ersten Mal mit „BackFunkLoveSoul“ die #1 seiner Heimatcharts und Die Fantastischen Vier entschieden sich zum ersten Mal für einen Support aus der Schweiz – Seven. Jedes seiner Konzerte endete mit einer Zugabe, was es laut den vier Rap-Profis so auch noch nicht gegeben hatte. Jeder Auftritt hinterließ tausende glücklicher Fanta-Fans, die Show für Show auch zu Seven-Fans wurden. Daraufhin nahmen sie zusammen den Single „Name drauf” auf.

Bei einem Auftritt der Söhne Mannheims war Seven im Publikum und wurde von einem der Söhne spontan auf die Bühne geholt. Xavier Naidoo war von Sevens Talent und seiner Präsenz so beeindruckt, dass er ihn noch vor Ort per Handschlag – und generell als ersten Künstler aus der Schweiz – zur dritten Staffel von „Sing meinen Song“ einlud.

Mit „Best Of 2002-2016“ erscheinen Sevens wichtigste Songs und alle seine
Tracks aus „Sing meinen Song“ auf einem Release.

Tourdaten
• 26.05.2016
Schlossgrabenfest (Merck Bühne) – Darmstadt (Eintritt Frei) (DE)
• 19.06.2016
Kieler Woche, (Hornbühne) – Kiel (DE) Eintritt Frei
• 15.07.2016
Sommerfestival – Rosenheim (+ Rea Garvey – ausverkauft) (DE)
• 16.07.2016
Osthafenfestival – Frankfurt/Main (Eintritt Frei) (DE)
• 17.07.2016
ZMF – Freiburg (DE)
• 22.07.2016
Kultursommer Conrad Sohm – Dornbirn (AUT)
• 23.07.2016
Münchner Sommernachtstraum (DE)
• 30.07.2016
Mosbacher Sommer 2016 – Mosbach (DE)
• 05.08.2016
Parklichter – Bad Oeynhausen (DE)
• 12.08.2016
Afrika Karibik Festival – Aschaffenburg (DE)
• 13.08.2016
Rheingau Musik Festival (Schloss Vollrads) – Östrich Winkel (DE)
• 14.08.2016
Kulturzelt Kassel (DE)
• 20.08.2016
Summer Night Open Air – Lippetal (DE)
• 21.08.2016
Kulturarena Jena (DE)
• 01.09.2016
Special Guest der “Fantastischen Vier”
IFA Sommergarten Berlin (DE)
• 30.10.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Wien, WUK (AT)
• 31.10.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Dresden, Alter Schlachthof (DE)
• 01.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Leipzig, WERK2 – Halle D (DE)
• 02.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Hamburg, Mojo Club (DE)
• 03.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Bremen, Modernes (DE)
• 05.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Flensburg, Deutsches Haus (DE)
• 06.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Osnabrück, Rosenhof Osnabrück (DE)
• 07.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Berlin, Heimathafen Neuköln (DE)
• 08.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Bielefeld, Ringlokschuppen (DE)
• 09.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Hannover, Capitol (DE)
• 11.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Dortmund, FZW (DE)
• 12.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Köln, Live Music Hall (DE)
• 13.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Oberhausen, Turbinenhalle 2 (DE)
• 16.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Stuttgart, Im Wizemann – Club (DE)
• 17.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
München, Theaterfabrik / Optimolwerke (DE)
• 18.11.2016
“BackFunkLoveSoul” Club Tour 2016
Karlsruhe, Tollhaus (DE)
• 22.12.2016
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Hanns-Martin-Schleyer Halle, Stuttgart (DE)
• 23.12.2016
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Hanns-Martin-Schleyer Halle, Stuttgart – Zusatzshow (DE)
• 17.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
München Olympiahalle (DE)
• 18.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Hallenstadion Zürich (CH)
• 19.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Festhalle, Frankfurt (DE)
• 21.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
König-Pilsener-Arena, Oberhausen (DE)
• 24.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Stadthalle, Wien (AT)
• 25.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Arena, Leipzig (DE)
• 26.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Barclaycard Arena, Hamburg (DE)
• 27.01.2017
Special Guest der “Fantastischen Vier”
Lanxess Arena, Köln (DE)

Kategorien: Frontpage · Musik · Szene

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