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Artist of the Week – Swetlana Bekyarova

20 April, 2009 von · Keine Kommentare

Ein Interview von Antina Zlatkova mit Swetlana Bekyarova
Übersetzung: Silvia Vasileva

Swetlana Bekyarova: “Die Fotografie – mein Streben nach Kreativität, Balance und Zuflucht.”

Swetlana Bekyarova: meine Kinderträume waren Astronautin zu werden und ein Pferd auf dem Balkon zu besitzen. Jetzt wünsche ich mir enfach, dass meine Familienangehörigen glücklich sind.

Meine Träume sind mit Reisen in den Fernosten verbunden, mit den lieben Menschen und mit einer Kamera in der Hand.

Wie würdest du dich in einem Satz beschreiben?

Kurz: verantwortungsvoll und neugierig, mit einem starken Gerechtigkeitsgefühl, zurückhaltend in den Beziehungen zu der Umgebung, ein bisschen Egoistin und mehr Realistin.

Was ist der schönste Ort,den du je besuchst hast?

Ich habe nicht so viele Orte besucht, aber am liebesten habe ich die Berge.Aus den Rila-Seen, Maljovitza und den Fichenwäldern in Pamporovo schöpfe ich Energie,die für Monate reicht.

Was gibt dir die Fotografie?

Ausgleichsgefühl und eine befriedigte Sehensucht nach Schöpfertum.

Was möchtest du in deinen Fotos einfangen?

Ein Gefühl, eine Idee, etwas auf den ersten Blick Unsichtbares…

Die Fotografie ist für mich auch eine Art Genugtuung, das ist meine individuelle Perspektive,mein Streben nach Kreativität, Balance und Zuflucht vor dem schwindelerregenden Tempo des Alltags. Ich sende keine Anliegen, ich teile Weltansichten mit.

Welches Gefühl möchtest du am häufigsten ausdrücken?

Gleich welches, Hauptsache es rührt den Zuschauer. Oder es hat einen Gedanken oder ein Gefühl von mir ausgedrückt.

Würdest du dich beruflich mit Fotografie beschäftigen?

Nein. Für mich ist die Fotografie Kunst, die ich nur nach meinen Gefühlen, Stimmungen und Wünschen schaffen möchte. Rein egoistisch. Rein sinngemäß…Ich möchte es mir gönnen, auf eine neue Inspiration zu warten, ungehemmt von der Zeit…ich möchte sie als Energie laden, als Trost, Rast, Flucht,Versinkung in den eigenen Gedanken wahrnehmen…

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Wie hat die Fotografie deine Weltwahrnehmung geändert?

Ich habe die Schönheit in den trivialen Sachen wiederentdeckt.

Welchen Platz nimmt die Kunst in deinem Alltag ein?

Er ist kleiner als ich es möchte; wenn ich keine Gelegenheit zum Fotografieren habe,dann beobachte ich wenigstens vieles um mich herum wie duch das Objektiv- mit einem kreativen Gedanken und Entdeckungswunsch…

Was lässt dich lächeln?

Die normalen Dinge –das Lächeln der Angehörigen, die Umarmungen meiner Kinder,ein schönes Buch, ein mitgeteiltes schönes Erlebnis, eine Rockballade…

Kategorien: Frontpage · Szene · Visual Arts

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