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Autoren-Archiv

Modifikationen des aufklärerischen Arbeitsbegriffs in der Epoche der deutschen Romantik

14 September, 2012 von · Keine Kommentare

Maria Endreva Foto: wikimedia Ich versuche mit diesem Beitrag die Umrisse des Arbeitsbegriffs anhand von exemplarischen Texten der deutschen Aufklärung und Romantik zu skizzieren. Die Textauswahl erfolgte nach gründlicher Recherche im Bibliotheksbestand der Universitätsbibliothek Wien sowie bei der Verwendung einer Konkordanzfilterung in der öffentlichen Textdatenbank des Projekts Gutenberg.

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Die Konstituierung der Künstlergestalt zwischen Fiktion und Realität in Rilkes Monographie „Auguste Rodin“- III

6 September, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva Rodins Bild in der Monographie Fortzetzung Das Buch über Auguste Rodin kann man nur mit einigen Vorbemerkungen als Monographie bezeichnen. Als Gattung setzt die Monographie eine wissenschaftliche Herangehensweise an den bearbeiteten Stoff voraus. Was die Gattungsbezeichnung problematisch macht, ist der große Anteil der Fiktion in der Darstellung von Rodins Biographie. Diese Fiktion macht […]

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Die Konstituierung der Künstlergestalt zwischen Fiktion und Realität in Rilkes Monographie „Auguste Rodin“ – II

28 August, 2009 von · 2 Kommentare

Maria Endreva Fortsetzung Obwohl Rilkes Talent nicht aus den Reihen dieses Adelsgeschlechts abzuleiten ist, was er in der weiter oben zitierten Stelle auch betont, gibt ihm diese Herkunft trotzdem eine Verfeinerung der Sinne, indem es ihm dann möglich ist, als erster in diesem Geschlecht zu schreiben zu beginnen. Diese Einstellung soll typisch für die Jahrhundertwende […]

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Die Konstituierung der Künstlergestalt zwischen Fiktion und Realität in Rilkes Monographie „Auguste Rodin“- I

26 August, 2009 von · 1 Kommentar

Maria Endreva Rilke Am Anfang dieses Vortrags möchte ich eine Vorbemerkung machen. Rilkes 1902 erschienene Monographie Auguste Rodin stellt den ersten Versuch dar, den französischen Bildhauer dem deutschen Publikum vorzustellen. Dabei muss man sagen, dass sich bei dieser Vorstellung Rodins zwei Linien im Werk bemerkbar machen.

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Rilkes Kunstding im Vergleich zur Dingtheorie Martin Heideggers Teil VI

19 August, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva, Universität Sofia Foto: stephmcg Bewegung Die Dinge weilen im Raum, ohne von einer Bewegung erfasst zu werden. „Alle Bewegung legt sich, wird Kontur, und aus vergangener und künftiger Zeit schließt sich ein Dauerndes: der Raum, die große Beruhigung der zu nichts gedrängten Dinge.“ Man muss dem Ding gestatten, einem mit seiner Schönheit zu […]

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Rilkes Kunstding im Vergleich zur Dingtheorie Martin Heideggers Teil V

12 August, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva, Universität Sofia Foto: Lin Pernille ♥ Photography Die Dingwerdung Rilkes Verhältnis zu den Dingen zeigt sich am deutlichsten in den Briefen der ersten Pariser Zeit. Sie entstammen der Periode seiner engsten Nähe zu Rodin. Der Ausgangspunkt lautet: Die Dinge sind nicht ein Etwas, das in einer gleichgültigen Vorhandenheit einfach da ist. Das Ding […]

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Rilkes Kunstding im Vergleich zur Dingtheorie Martin Heideggers Teil IV

26 Juli, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva, Universität Sofia Foto: guldfisken Das 13. Sonett Rilke spürte mit seiner dichterischen Intuition die Wahrheit, die sich den einzelnen Dingen anmessen soll. In seinen Sonetten an Orpheus und in den Duineser Elegien setzt er den Dingen ein unvergleichliches dichterisches Denkmal, wo er eine Art Philosophie mittels der Dichtung zum Ausdruck bringt. Ein kleines […]

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Rilkes Kunstding im Vergleich zur Dingtheorie Martin Heideggers Teil III

24 Juli, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva, Universität Sofia Foto: Zevotron Lauter Oberflächen zu formen aber wird von Rilke als Handwerk bezeichnet. Das Handwerkliche gründet somit in einer tieferen Sphäre des Verständnisses der Bedingungen für das Schaffen eines Kunstwerkes, sprich für Veranlassung einer Dingwerdung. Bedenken Sie, wie der arbeiten mußte, der aller Oberfläche mächtig werden wollte; da doch kein Ding […]

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Das europäische Bild Bulgariens aus der Sicht der Bulgaren und der Europäer. Beispiele für kulturelle Kontroversen.

7 Juli, 2009 von · 2 Kommentare

Maria Endreva Foto: donald judge In der bulgarischen Kulturgeschichte spricht man im Allgemeinen von drei Wellen der Europäisierung Bulgariens. Die erste Welle beginnt im Jahr 865 mit der Übernahme des Christentums als Staatsreligion und stellt die Integration Bulgariens in das christliche Wertesystem Europas dar. Ende des 9. Jahrhunderts werden die Weichen für die Entwicklung einer […]

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Erzählen aus der Perspektive einer Fliege. Rückkehr zum Räumlichen in Georgi Gospodinovs „Naturroman“ Teil III

5 Juli, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva Foto: rolands.lakis „Das Auge der Fliege ist echte Offenbarung. Es ist gut entwickelt und umfasst fast den ganzen Kopf. Das Auge besteht eigentlich aus Tausend kleine Äuglein, Facetten, von denen jedes sechseckig und leicht gewölbt ist. Jedes Äuglein nimmt nur einen Punkt aus dem Bild wahr und das ganze Bild wird im Gehirn […]

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Erzählen aus der Perspektive einer Fliege. Rückkehr zum Räumlichen in Georgi Gospodinovs „Naturroman“ Teil II

4 Juli, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva Foto: wili_hybrid Als erstes ist das Klo zu eng für zwei Menschen. Das ist der Raum für einen einzigen Menschen schlechthin. Das letzte Versteck vor der Zivilisation ist das Klo. Die Abwesenheit dieses Topos in der wissenschaftlichen Literatur ist der direkte Beweis dafür. Das häusliche Paradies ist in diesem Raum gesehen. Diese Utopie […]

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Erzählen aus der Perspektive einer Fliege. Rückkehr zum Räumlichen in Georgi Gospodinovs „Naturroman“

30 Juni, 2009 von · Keine Kommentare

Maria Endreva Foto: Tony Blay Das Debüt des jungen bulgarischen Schriftstellers Georgi Gospodinov ist ein Werk mit dem Titel „Naturroman“, das 1999 erschien. Die räumlichen Konstrukte in diesem Roman widersprechen der üblichen symbolischen Einteilung des Raumes, die in der bulgarischen Literatur seit der bulgarischen Wiedergeburt tiefe Wurzeln geschlagen hat. Bei der traditionellen Erfassung des Raumes […]

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