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Jan Röhnert

Jan Volker Röhnert wird 1976 in Gera geboren. Er studiert Literaturwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache, Romanistik und Erziehungswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2001 debütiert er mit dem Künstlerbuch Fragment zum französischen Süden 1 & 2. Heute schreibt der Autor und Literaturwissenschaftler Gedichte und Essays über Lyrik. Außerdem übersetzt er Lyrik aus dem Französischen und Amerikanischen. Vielfach publiziert er in Literaturzeitschriften und Anthologien.

Jan Volker Röhnert erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. den Lyrikdebütpreis des Literarischen Colloquiums Berlin (2003), das Walter-Dexel-Stipendium Jena (2003), das Stipendium Stiftung Kulturfonds (2004), das Stipendium Thüringer Kulturstiftung (2005) und das Stipendium Übersetzerkollegium Straelen (2006).

Seit Oktober 2008 ist Jan Volker Röhnert als Lektor für den DAAD am Lehrstuhl für Germanistik / Skandinavistik sowie am Zedes Germanicum der St. Kliment Ochridski Universität Sofia tätig.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Bücher:

Metropolen. Band 7 der Edition Lyrik Kabinett. Hg. von Ursula Häusgen, Michael Krüger und Raoul Schrott.
München: Hanser 2007.
Sonnenquartette. Gedicht. Rudolstadt: Burgartpresse 2006.
Baltic Times. Warmbronn: Keicher 2006.
Die Hingabe, endloser Kokon. Gedicht. Jena: Edition Azur 2005.
Burgruinenblues. Gedichte. Weimar: edition muschelkalk 2003.
Fragment zum französischen Süden 1 & 2. Gedichte. Itzehoe: edition bauwagen 2001.

In Zeitschriften:

In aufgelöster Gestalt. Zehn Gedichte. In: Akzente 3 / 2008, S. 221–227.
Kaschmir der Sirenen. In: Neue Rundschau 1 / 2008, S. 65–69.
Neue Gedichte. In: Lichtungen 114 (2008), S. 85–87.
Wechselnde Domizile. In: Ort der Augen 3/2007, S. 25–29.
Mein ganzes Leben lag in deinen Augen. In: lauter niemand 8 (2007), S. 17.
Metropolen. Gedichte. In: Akzente 1 / 2006, S. 39–47.
Klein auf dem saftigen Grün. In: DIE ZEIT, 16.2.2006, S. 65.
Es ist da! / Asphalt, Michelangelo. In: Das Magazin, Juli 2004, S. 71.
Zwölf Gelegenheiten. In: Faltblatt 7 (2001/02), S. 29–33.
Gedichte. In: manuskripte Nr. 147 (2000), S. 56–62.

In Anthologien:

Wayne Miller / Kevin Prufer (Hg.): New European Poets, S. 281.
Christoph Buchwald / Silke Scheuermann (Hg.): Jahrbuch der Lyrik 2007. Frankfurt a. M. 2006, S. 149.
Jürgen Engler (Hg.): small talk im holozän. neue deutsche literatur. Berlin 2005, S. 128–130, 345f.
Christoph Buchwald / Michael Krüger (Hg.): Jahrbuch der Lyrik 2004. München 2003, S. 71–73.
Björn Kuhligk / Jan Wagner (Hg.): Lyrik von Jetzt. Köln 2003, S. 137–142.
Christoph Buchwald / Lutz Seiler (Hg.): Jahrbuch der Lyrik 2003. München 2002, S. 94.

Übersetzungen aus dem Amerikanischen und dem Französischen als Buch:

Christopher Edgar: Zuviel Gelächter in der Dunkelheit. Aus dem Amerikanischen und mit einem Nachwort von Jan Volker Röhnert. Dresden: Edition Azur 2007.
Craig Arnold: Fleisch geworden / Made Flesh. Amerikanisch und Deutsch. Übersetzung und Nachwort Jan Volker
Röhnert. Wiesbaden: luxbooks 2008.

Übersetzungen aus dem Amerikanischen und dem Französischen in Zeitungen und Zeitschriften:

Christopher Edgar: Aus der Karstregion / Trifecta / Brandhaus zu verkaufen. In: EDIT 46 (2008), S. 42–45.
Robert Creeley: Gedichte. In: Akzente 4/2007, S. 310-317.
John Ashbery: Der Liebeszins. In: Süddeutsche Zeitung vom 8./9.6.2006.
Robert Creeley: Namen. In: Süddeutsche Zeitung vom 11.3.2006.
Michel Deguy: Ist es das wie, das zuerst kommt? Gedichte. In: Palmbaum 1 / 2006, S. 48–59.
Michel Deguy: Überwintern im So-als-ob der Poesie. Gedichte. In: L – der Literaturbote Nr. 79 / 80 (2005), S. 32–
50.
Michel Deguy: Rom… In Süddeutsche Zeitung vom 18.6.2005.
Michel Deguy: Spleen de Paris. In Lettre International Nr. 67 (2004), S. 41.

Interview mit Jan Röhnert