
Rossitza Yotkovska ist am 10. Juli 1970 in St. Sofia, Bulgarien, geboren.
Sie schließt das 91. Gymnasium mit Deutschunterricht in St. Sofia ab mit der Voreingenommenheit, dass die Philologie eine blutlose Beschäftigung für unpraktische Menschen ist, nachdem sie – nach einer „Gastspielreise“ durch mehrere technische Hochschulen – bulgarische Philologie und Germanistik an der Sofioter Universität “St. Kliment Ochridski” abschließt. Sie wirft auch einen Blick ins „Gebüsch“ der deutschen Philologiepraxis als Stipendiatin an Uni Hamburg.
Sie glaubt immer noch, dass das Wort nur eine der Künste zu leben ist, und die Kunst – nur eine der Arten, das Wertvollste von sich selbst zu sein. Sie ist der Meinung, dass die Welt schon längst ausgesprochen ist und wendet sich an die Wörter nur dann, wenn die Leute, die sie trifft, sie provozieren, ihnen irgendwelches Weltteilchen persönlich zu nennen.
Manchmal gibt sie der Versuchung nach, ein bisschen abseits von der Poesie zu gravitieren, da sie mehr von den Tiefen der existenziellen Akrobatik als von der Leichtigkeit des Stils angezogen ist; manchmal gibt sie der Versuchung nach, auch ein bisschen abseits von der Redakteursarbeit zu sein, da sie hinter den Werken mehr die menschliche Gegenwart und die lebensrettende Emotion und weniger die ästhetische Bravour sucht. Sie arbeitet als Übersetzerin, wobei sie ihren Beruf auch als Hobby ausübt – zur Übersetzung von unterschiedlichen Gedankenallen in einen einheitlichen Sinnall.
Preise:
1999 г. – Erster Preis der
Sofioter Universität und Goethe-Gesellschaft für dichterische Übersetzung von Goethes Gedichten
2001 г. – Erster Preis der Universität Veliko Turnovo und des Verbandes der Übersetzer in Bulgarien für dichterische Übersetzung Deutsch/Bulgarisch und
Russisch/Bulgarisch
Übersetzte Bücher:
Х. Хаусдорф, “Тайнствените кътчета на нашия свят“, издателство “Литера Прима”, 2000 /H. Hausdorf, X-Reisen, 1998 F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München/;
Х. Хесе, “Завръщането на Заратустра, думи към немската младеж”, издателство “Гутуранов и син”, 2005 /Hermann Hesse, Zarathustras Wiederkehr, Ein Wort an die deutsche Jugend, Berlin 1921/;
В. Холбайн, “Омагьосано време”, издателство “Инфодар” 2007 /Wolfgang Hohlbein, Fantastische Weihnachten. 12 Storys, Carl Überreuter GmbH, 2006/.
Beiträge:
- Das Gewissen…
- Villy Nikolov: „Das Märchen sollte auch hier und jetzt geschehen …“
- Peter Schulz: Wir müssen das Verbindende unsers Menschseins in den Mittelpunkt stellen
- Gespräch mit Barbara Müller
Übersetzungen:
- Elin Rachnev: Ich träume bis in die kleinsten Kapillaren
- Das neue Kleid von Polly
- Der Bettler
- Architektur der Wolke
- Der Zigeuner und das Pferd
- Fast Food
- Krassimir Avramov: Ich mag es geliebt zu werden
- Boriana Dimitrova: “Alles an der bulgarischen Volksmusik fasziniert mich, gibt mir Inspiration und macht mich stolz…”
- Krassimir Avramov: Ich mag es geliebt zu werden
- Roumen Koynov und “Impressionen aus Amazonien”
- Alan Rosin: “Leb dein Leben, indem du das machst, was du magst”
- Artist of the Week — Vessy Borisova
- Artist of the Week — Elizabeth Ross
- Artist of the Week — Siyana Karapanova
- Artist of the Week — Kalin Ivanov
- Artist of the Week — Alexander Michaylov
- Artist Of The Week – Dare Darlington
- Artist of the Week — Salih Yön















