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Das (p)ostkartell-Programm im März:

1 März, 2013 von · Keine Kommentare

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Foto: Elin Rahnev

1. März: HEUTE! “Wir müssen reden! Mündliches in der Übersetzung”. Lesung mit Ingo Herzke, Annette Kopetzki, Miriam Mandelkow, Friederike Meltendorf und Eva Profousová. 20.00, Kulturetage Altona, Große Bergstraße 160, 22767 Hamburg-Altona, Eintritt frei

Was haben ein englischer Elfjähriger auf der Flucht, eine Sizilianerin im Beichtstuhl und ein russischer Anarcho gemeinsam? Sie müssen reden, und zwar auf Deutsch. Fünf Übersetzerinnen lassen laute und leise, wütende und verzagte Figuren aus englischen, italienischen, amerikanischen, russischen und tschechischen Romanen zu Wort kommen und umkreisen dabei verschiedene Aspekte des Übersetzens gesprochener Sprache wie Slang, Dialekt, Jugendsprache und Flüche – eine Suche.

15. März. “Wimpern-Zittern. Poesie und Prosa”. Lesung mit Elin Rachnev (bulgarisch/deutsch). 20.00, Maker Hub, Café der Kulturetage Altona, Große Bergstraße 160, 22767 Hamburg-Altona, Eintritt 5 €, Studenten ermäßigt 3 €. Eine Veranstaltung von (p)ostkartell. verein für angewandte kulturforschung e.v. in Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V.

Elin Rachnev (*1968) ist Literat und Dramaturg. Er schreibt insbesondere Lyrik und Theaterstücke, ist aber auch als Journalist und als Szenarist für das bul­garische Fernsehen tätig. Außerdem ist er leidenschaftlicher Fußball-Fan. Rachnev liest Auszüge aus seinem Gedichtband “Zimt”, einem Zyklus von Liebesgedichten, der 2012 in deutscher Übersetzung erschienen ist. Und aus seinem Fußball-Theaterstück “Fans”. Was hält diese scheinbar so unterschiedlichen Themen zusammen? Die Leidenschaft. Und auf geheimnisvolle Weise – das Zittern der Wimpern.

19. März. “Rezepte zum Glück”. Lesung mit Ana Djokic und Anke Ludewig (serbokroatisch/deutsch). 20.00, Maker Hub, Café der Kulturetage Altona, Große Bergstraße 160, 22767 Hamburg-Altona, Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €. Eine Veranstaltung von (p)ostkartell. verein für angewandte kulturforschung e.v. in Kooperation mit dem Leipziger Literaturverlag.

Vier Frauen, die in Belgrad zusammen zur Schule gegangen sind, erzählen ihr Leben: Eine ist nach Zagreb gegangen, hat dort ihren Mann verlassen und kehrt in ihre Heimatstadt zurück. Die zweite arbeitet als Veterinärin auf einer Rinderfarm. Die dritte ist eine ambitionierte, aber erfolglose Fotografin. Und die vierte ist eine erfolgreiche TV-Moderatorin.

Wenige Tage vor der NATO-Bombardierung treffen sich die vier Freundinnen in Belgrad und stellen ernüchtert fest, wo sie im Leben stehen. Ana Djokic zeigt, daß man über große Themen unterhaltsam schreiben kann. Besonders meister­haft sind die Dialoge im Slang.

Djokic schreibt freimütig über Sexualität, ohne die anderen Aspekte der Körperlichkeit auszusparen. Ihre Protagonistinnen, die keine Heldinnen spielen, sind mutig. Sie stellen sich selbst in Frage und kämpfen sich durch den Alltag.

25. März. Zweites Treffen des Slawistischen Kino-Klubs. “How I ended this summer” (2010, “Kak ja provel etim letom”) von Aleksei Popogrebski, 19.30, im (p)ostkartell-Büro in der Kulturetage Altona

Wir freuen uns auf Euren / Ihren Besuch!

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(p)ostkarte(ll). institut für angewandte kulturforschung
(p)ostkarte(ll). verein für angewandte kulturforschung e.v.

Kategorien: Frontpage · Nachrichten

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