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Der Bulgarische Nationalfeiertag der Bildung und Kultur in Köln

17 Mai, 2011 von · Keine Kommentare

Der 24. Mai wird in Bulgarien als das Fest des bulgarischen Schrifttums national gefeiert und der beiden Begründer des kyrillschen Alphabets Konstantin Kyrill und Methodi gedacht.

vladimirzarev

Zu diesem Anlass laden

der Klub der bulgarischen Studenten in Köln “Buditeli” und
das Lew-Kopelew-Forum herzlich zum

Bulgarischen Abend mit Literatur und Fotoausstellung ein!

Einer der bedeutendsten bulgarischen Gegenwartsautoren

Vladimir Zarev

liest aus seinem Roman „Familienbrand“ und spricht über bulgarische Literatur, Geschichte und Politik mit dem Übersetzer seiner Werke, dem Schriftsteller und Publizisten Thomas Frahm.

Am 24. Mai 2011 um 19:00 Uhr
Lew-Kopelew-Forum
Neumarkt 18a (direkt neben der Thalia-Buchhandlung)
50667 Köln

Zweisprachige Veranstaltung: Bulgarisch & Deutsch
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Eröffnung der Fotoausstellung „Die Gesichter Bulgariens“ mit Fotografien, die zum Wettbewerb eingeschickt wurden, der vom Klub der bulgarischen Studenten „Buditeli“ Köln/Bonn e.V. 2010 ausgeschrieben wurde.

046

UKB: 5,- € / 2,5 € LKF-Mitglieder, Schüler, Studenten
und ALG-II-Empfänger

www.buditeli.de
www.kopelew-forum.de

Vladimir Zarev

Vladimir Zarev wurde 1947 in Sofia geboren. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift „Sawremennik“ (Zeitgenosse), die er in den 90er Jahren, als das Literaturleben in Bulgarien am Boden lag, vor dem Konkurs rettete. Er studierte Bulgaristik an der Universität Sofia und debütierte bereits mit 24 Jahren (1972) als Erzähler mit dem Band „Aufruhr der Gefühle“.

Einen Meilenstein in der Entwicklung der bulgarischen Literatur setzte sein 1978 erschienener Roman „Bitieto“ („Genesis“), den Zarev bis 1985 zu einer Trilogie ausweitete.

Nach einer traumatischen Krise von 1988 bis 1996 meldete sich Zarev eindrucksvoll zurück mit dem Roman „Bogomil und die Vollkommenheit der Angst“, der an die Wurzeln des bulgarischen Dualismus geht und in mehreren Varianten das Leben des berühmtesten bulgarischen Ketzers aus dem 10. Jahrhundert erzählt, dessen Lehre bis nach Frankreich ausstrahlte (Katharer, Zisterzienser).

Zarev ist auch der erste, der den Schock der Wende/der Transformation in zwei großen Romanen verarbeitete – nicht nur in der plastischen Darstellung der wichtigsten Motive des mentalen, sozialen und wirtschaftlichen Übergangs, sondern auch in der entsprechend gewandelten Literatursprache. Der erste dieser Romane, „Verfall“ (Rasrucha), erschien 2003 in Sofia und erlebte rasch mehrere Auflagen; der zweite Roman, „Welten“ (Swetowe) erschien 2005. „Verfall“ wurde auch im deutschsprachigen Raum sofort als DER Roman der bulgarischen, ja, der osteuropäischen Wende begriffen, in mehreren Literaturzeitschriften erschienen Vorabdrucke. Im März 2007 erschien die deutsche Übersetzung bei Kiepenheuer & Witsch.

Im Frühjahr 2009 erschien bei Deuticke in Wien unter dem Titel „Familienbrand“ der erste Teil seiner Bulgarien-Romantrilogie.

Thomas Frahm

Thomas Frahm wurde 1961 in Duisburg geboren. Nach Zwischenstationen als Verleger von Migrationsliteratur und Bulgarien-Journalist lebt er heute als freier Autor und Übersetzer aus dem Bulgarischen in Duisburg und Sofia.

Autor von Artikeln und Reportagen in Zeitungen, Beiträgen für Rundfunk-Stationen. Veröffentlichungen von Lyrik, Erzählungen und Essays in Zeitschrifte, vier Roman-Übersetzungen aus dem Bulgarischen, Drehbüchern und Theaterstücken.

Derzeit arbeitet er am zweiten Teil der Bulgarien-Romantrilogie Vladimir Zarevs.

Kategorien: Art Café · Frontpage · Graffiti

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