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Die Kraft unserer Unruhe

26 Oktober, 2015 von · Keine Kommentare

koffer
Photo: Ina Müller-Schmoss

Autor: Ivo Ivanov
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Luba Karabadjakova

In drei Worten: herzlich, emotional, mit starkem Kolorit. Der Sportjournalist, der den Sport in Literatur verwandelt und so schreibt, wie er atmet – mit Leichtigkeit und ohne Ziererei. Ivo lebt mit seiner Familie in Kansas und fährt häufig nach Hause.
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Die Kraft unserer Unruhe

Irgendwo hatte ich gelesen, eine der wertvollsten Eigenschaften des menschlichen Gehirns sei die Fähigkeit zu vergessen. Ich kann nicht klagen, dass ich zu wenig davon hätte – bin ich doch in der Lage zu vergessen, wo meine Schuhe sind, während ich sie zubinde, aber wer weiß wieso, weigert sich mein Gehirn so viele, ja zu viele Einzelheiten, von jenem kalten Wintertag zu vergessen. Und es ist schon so lange her. 25 Jahre. Ein Viertel Jahrhundert.

Ich erinnere mich an den unansehnlichen Marmorboden in der Flughafenhalle. Auch an die Zeitungsbude mit dem dreckigen Schaufenster, hinter dem ein paar Stück angeödete „Duma“-Zeitungen und ein Stück noch angeödetere Verkäuferin rumhängten.

Ich erinnere mich an das traurige Café des Terminals, in dem es sonst nichts gab, außer einer traurig brodelnden Espressomaschine und drei-vier traurigen Morena-Waffeln.

Ich erinnere mich an das schöne, düstere Mädchen, das mir einen schönen, düsteren Kaffee gemacht hat. Ich erinnere mich an die großen, traurigen Augen meiner Mutter, die sich weigerten mich loszulassen. Ich erinnere mich an ihre Lippen an meiner linken Wange, einen Augenblick bevor wir uns trennten.

Sie hatte mich seit ich ein Kind war nicht mehr geküsst. Ich erinnere mich daran, wie mir bei der Umarmung meines Vaters der Atem stockte. Ich erinnere mich an all die nötigen und unnötigen Einzelheiten dieses ersten Tages meines zweiten Lebens, aber am besten erinnere ich mich an das merkwürdige, angespannte Gefühl, etwas extrem wichtiges nicht mitgenommen zu haben. Dass ich ohne dieses Etwas den Flieger nicht besteigen dürfte, aber es weder ins Handgepäck noch in den Koffer hineinpassen würde, und ich es für immer zurück lassen müsste.

Ich möchte so gerne, alle Fieberstadien dieses Gefühls einer sich plötzlich aufbäumender Leere mitteilen, aber seine unklaren Dimensionen gehen weit über meine erzählerischen Fähigkeiten hinaus.

Angeblich ging ich nicht für immer fort, aber irgendwie hing die Ahnung einer unausweichlichen Trennung schwer über diesem Moment.
Auf mich wartete der ‘Bauch’ der alt gewordenen Maschine einer Fluggesellschaft, die es schon lange nicht mehr gibt.

Auf mich warteten auch einige Tausend Kilometer über dem endlosen Abgrund des Atlantiks. Und ebenso wartete auf mich ein anderes, unbekanntes Kontinent. Andere Menschen. Eine andere Mentalität. Eine andere Wirklichkeit. Ein anderes Leben.

Die Welt war so schockierend anders und so viel größer als der Ort, den wir heute bewohnen. Es gab noch kein Internet, keine Euro-Währung, es gab noch nicht einmal mobile Telefone. Es war alles gewissermaßen einfacher und zugleich auch unvergleichbar komplizierter. Wir landeten zunächst in Belgrad, wo sich der Flieger auf einmal mit albanischen Flüchtlingen füllte – abgequälte Menschen mit veralteten Kleidern und veralteten Gesichtern.

Sie sahen verschreckt und verwirrt von der bevorstehenden Ungewissheit aus, starrten schweigsam vor sich hin und zündeten eine Zigarette nach der anderen an.

Unter uns breiteten sich die Landschaften unseres westlichen Nachbars hin, der sich gerade für einen hirnlosen Bruderkrieg zurüstete. Irgendwo in der Ferne des Rumpfs, inmitten des flimmernden Nikotinqualms begann die Vorführung des Films „Freshman“ mit Marlon Brando. Es gab alle zwei Minuten Tonausfall.

Ich werde das nicht vergessen – das knarzende Flugzeug und den alternden, wortlos zu den verdutzten albanischen Emigranten sprechenden Paten, der hoffnungslos in die Dichte deren Tabakrauchs versank. Heute ist mir die Bedeutung dieses Tages für mich und für die Menschen, die ich liebe, bewusst.

Ich realisiere, dass die beliebigen Gesichter, Details und Ereignisse von damals die Erinnerung an sich darin investiert haben, in meinem Bewusstsein ein Denkmal für diesen Tag zu errichten. Ich weiß, dass ich dieses Monolith brauche, dass ich da ab und zu für meine kleine Anbetung vorbeikommen und es nicht zulassen soll, dass die Blumen dort verwelken.

Es ist so viel Zeit vergangen seit jenem ersten Tag. Ich habe seitdem so viel erlebt. Ich habe so viel gefunden und verloren. Ich habe mich so sehr verändert. Neulich habe ich einen Blick nach hinten geworfen und dabei ist mir klar geworden, dass ich inzwischen mehr Jahre hier verbracht habe als in meiner Heimat…

Wie seltsam, besonders für jemanden, der nie die Absicht hatte zu emigrieren. Am Anfang war ich lediglich ein Student, geplagt von Neugierde und Energie.

Ich wollte alles, zu dem ich einen Zugang finden konnte, aufsaugen – die Mentalität, die Popkultur, den Humor, die Slangs, die Gedanken, die Folklore und die Philosophie.

Ich hoffte, die amerikanische Lebensart zu dechiffrieren. Auch meine Räder sollten mit ihrem Relief Abdrücke auf den Straßen der Staaten, aber auch auf deren Denkweise, hinterlassen.

Ich hoffte zu verstehen, was Kerouac, Steinbeck oder Pirsig gemeint haben, und danach alles Gelernte mitzunehmen und mit mir nach Bulgarien zurückholen. Zu jener Zeit war Amerika noch ein Enigma, und unter meinen Gleichaltrigen tollte ein gewaltiger bedingter Reflex – wir wurden so lange hinter dem Zaun gehalten, dass wir den verzweifelten Wunsch hatten, hemmungslos in die Mysterien der restlichen Welt einzutauchen und all das zu erleben, wovor man uns lebenslang bewacht hat.

Ich weiß, dass die Emigration oft ein qualvolles Drama in mehreren Akten darstellt. Der eine ist Schmerz. Der andere ist Verleugnen. Der dritte ist die unheilbare Wunde. Ich bin ebenfalls durch diese drei gegangen, aber wenn man noch jung ist, leicht durchgeknallt, verantwortungs- und pflichtfrei, ist die Adaptation an eine völlig neue Welt viel, viel schmerzloser.

Und dennoch ein oder zwei Jahre nach meiner Ankunft bin ich in die Arme einer alles zur Asche machenden Nostalgie für alles in meinem kleinen Bulgarien gefallen. Angeblich hatte ich gar nicht die Zeit für solch eine Umarmung, und dann wusste ich auf einmal nicht mehr wie ich davon los komme.

Irgendwann spürte ich, dass ich nicht mehr aufhören kann zu reisen. Ich sauste mit oder ohne Anlass durch die endlosen Straßen des amerikanischen Westen mithilfe der heroischen Bemühungen einer Reihe ächzender, auseinander fallender Karren.

Ich wollte mich einfach fortbewegen. Ich wollte nicht aufhören. Jeder freie Tag war eine Ausrede für neue Aventüren auf dem Asphalt, oder, wie ich diese ziellosen Fahrten nannte, Alsphaltüren.

Ich weiß nicht ob es Amerika war, wonach ich suchte, oder floh ich eher vor der Nostalgie. Jetzt ist es mir bewusst, dass dieser manische, cholerische Bewegungsdrang eine Art autoimmune Therapie gewesen sein soll. Wie es oft passiert, das Schicksal hatte seine eigenen Absichten und ignorierte völlig meinen Plan für endgültige Rückkehr in die Heimat. Und nun, nach einer Ehefrau, zwei Kindern, drei Karrieren und 25 Jahren, schreibe ich diese Zeilen und versuche selbst zu verstehen, was wirklich passiert ist und wo zum Teufel genau Ivo ist.

Dieser, der ich bin, und der einen Weg gefunden hat, gleichzeitig an zwei Orten zu existieren. Ja, so ist es, ich habe für mich in der Tat einen seltsamen Dualismus entwickelt – eine vollkommen intakte Art, gleichzeitig in Bulgarien und hier, im geographischen Zentrum der Vereinigten Staaten, zu sein. Ich mache das schon ganz mühelos – bin einfach hier und auch dort, gegen die Gesetze der konventionellen Physik. Jahrelang weigerte ich mich, einen amerikanischen Pass zu beantragen, als ob mir das Stück Papier meine wirkliche Identität wegnehmen würde.

Heute bin ich mir genau so stark darüber im Klaren, dass ich über zwei Nationalitäten verfügen kann und auch, dass nichts und niemals in der Lage wäre, die erste zu verdrängen.

Die Wahrheit ist, dass die Emigration des Körpers nicht immer die Emigration der Seele bedeutet. Im Laufe der Jahre bin ich hier vielen Bulgaren begegnet, die in einem Zustand konstanter Schwerelosigkeit existieren. Sie sind stets unruhig, immer auf der Suche. Sogar diejenigen, welche Erfolg und Wohlstand erfahren haben, suchen stur weiter nach irgendwas: vielleicht nach einer unerreichbaren Wahrheit, vielleicht aber auch einfach nach einem wichtigen Bruchstück von sich selbst. Woher könnte die Kraft dieser mysteriösen Unruhe rühren?

Vor einigen Jahren am Weihnachten war Vanja Kostova kurz in unserer Stadt auf der Durchreise. Circa 50 Bulgaren haben sich bei mir zuhause versammelt, um die wunderbare Sängerin kennenzulernen. Es gab keinerlei Versprechen, dass sie singen würde, aber alle haben selbstverständlich gehofft, ihre berühmte Stimme zu hören. Und auf einmal, als ob Vanja einen starken, unausgesprochenen Wunsch in diesem überfüllten Wohnzimmer gespürt hätte, begann sie plötzlich „Oblatsche le bjalo“ zu singen.

So wie nur sie das kann: kraftvoll und gleichzeitig zart, völlig mühelos und am allerletzten Rand vor dem Seufzer. Mit einem Mal wurden wir alle still und ließen es zu, dass ihre entzückende Stimme sanft durch das Zimmer herumschwirrte, unsere Seelen raubte und uns zu den rollenden Hügeln der Rodopa zurückbrachte, zu den mit wohlduftenden Rosen gefüllten Tälern des unteren Balkans, zu den plapperhaften Blättern unserer Wälder und zu dem blauesten aller Himmel dieser sündigen Welt.

Ich habe bis heute kein herrlicheres Lied gehört und dennoch gab es keinen Beifall und auch keinen Jubel für Vanjas Aufführung. Ich hoffe, dass diese hinreißende Frau uns das verziehen hat und verstand, wie verwüstend stark das Lied gewesen war und wie viel Dankgefühl es in unserem Schweigen und in unseren feuchten Augen gegeben hat.

Natürlich habe ich hier auch viele Bulgaren getroffen, die nichts mit ihrer Heimat zu tun haben wollen. Für mich gibt es eine gewisse Pathologie in dem, den Ort, an welchem man geboren ist und der dich als Mensch geprägt hat, zu verleugnen.

Meiner Meinung nach verwechseln diese Leute einfach ihr Land mit dem Korruptionsapparat, mit der billigen Popkultur und der Bürokratie, die auch die administrativen Strukturen verformt hat…

Jedenfalls existieren für mich persönlich diese zwei Begriffe in zwei getrennten Universen. Unabhängig davon, ob wir das realisieren oder nicht, die ersten sieben Jahre unseres Lebens, an die wir uns praktisch nicht erinnern, stellen den wichtigsten Bestandteil dessen dar, was wir als Menschen sind. Man kann 10 000 km von seinem Land fliehen, aber man wird sich keinen Millimeter von sich selbst entfernen können.

Es ist wahr, dass in den letzten Jahren die Welt kleiner geworden ist und die Grenzen ihren Sinn gewissermaßen verloren haben. Die Emigranten verwandelten sich einfach in globale Bürger mit einer neuen Adresse.

Das Wort „Emigration“ selbst irrt verstört in seiner eigenen Definition umher. Es ist durchaus möglich, dass es auf der Welt keinen einzigen Emigranten gibt. Genauso ist es aber auch möglich, dass das Gegenteil wahr ist.

Ich spreche hier von der inneren Emigration, für die Tendenz, uns zu verschließen, unsere eigenen kleinen Staaten zu bilden, egal wo wir uns befinden, und nur die Menschen hereinzulassen, denen wir ein Visum ausgestellt haben.

Im Film „Der Himmel über Berlin“ sprach Wenders davon, dass es heute genauso viele Staaten gibt, wie Menschen. Mir scheint es, dass dies eine universelle Wahrheit ist, die es uns ermöglicht, ruhig und adäquat in unserem eigenen, gemütlichen Kreis zu funktionieren.

Wir sollten allerdings Acht geben und niemals die Pforten der Botschaft der Ich-Republik versperren – in unserer Epoche der Selbstisolation ist es von besonderer Bedeutung, gegen unsere Natur zu kämpfen und dem Neuen und Unbekannten einen Zugang zu unserem Bewusstsein zu gewähren.

Und was Bulgarien betrifft, seine Bedeutung geht für mich immer schon weit die Landesgrenzen hinaus. Es wird immer meins sein und ich werde immer seiner. Ein Bulgare zu bleiben, egal wie viele andere Pässe ich besitze, ist wichtig für mich. Vielleicht kehre ich deshalb jeden Sommer dorthin zurück. Ich habe noch keinen Sommer ausgelassen. 25 Jahre – 26 Mal zurück.

Ich bin 52 Mal über den Atlantik geflogen. Und das hat viel zu bedeuten, besonders für jemanden, der Flugzeuge hasst. Meine Kinder haben keinen Sommer in Amerika verbracht und sind dafür auch dankbar. Zum Glück fand Bulgarien seinen Platz in deren ersten sieben Jahren und sie werden es für immer mit sich tragen.

Gewöhnlich komme ich an und schieße wie ein Wirbelwind durch die dreißig Tage, die ich in meiner Heimat verbringe. Verwandte, Partys, Freunde, Konzerte, Reisen durchs das ganze Land usw. Der Wahnsinn verschlingt mich und ich empfange ihn enthusiastisch und ohne jeglichen Widerstand. Es ist besser so. So gibt es keine Zeit zum Nachdenken.

Es gibt keine Zeit zur Selbstbeobachtung. Aber immer, IMMER, passiert mir etwas Sonderbares am Flughafen Sofia, bevor ich in die Staaten zurückfliege. Ich mache mich auf den Weg zum Flieger und eine wohlbekannte, große und kalte Leere schlängelt sich in mich hinein. Oder vielleicht schlängelt sie sich nicht hinein, sondern ist stets da und aktiviert sich bloß in diesem Moment.

Es ist unklar, woher und warum diese düstere Besucherin kommt, ich weiß jedoch, dass sie unausweichlich ist und noch ein Jahr vergehen wird, bevor ich sie wieder gänzlich loswerden kann. Sie besitzt eine Schwere, eine nahezu physische Dimension, die meine Hände zum Schwitzen bringt und meine Beine schwer wie Blei macht.

Vor kurzem fragte mich ein Freund, warum ich meinen Urlaub jedes Mal dafür nutze, nach Bulgarien zu fliegen. „Warum fliegst du nicht auf die Hawaii? Oder warum kommt ihr nicht mit mir und meiner Familie nach Rio dieses Jahr? Was sagst Du dazu?“

Was soll ich ihm sagen? Ich wollte ihm von den Menschen in meiner Heimat erzählen, von den Freunden, die wissen, dass ich komme, ohne dass ich es ihnen sage. Von den kostbaren Erinnerungen. Von den abgeblätterten Ziegelsteinen der Häuser, fernab in den Rodopa Bergen. Von der großartigen Erscheinung der alten Kaliakra-Festung. Von der besonderen Art, in der die schüchternen Schneeflocken auf meinem Gesicht schmelzen hoch oben auf den Gipfeln Rilas und NUR dort. Ich wollte ihm so viel erzählen, aber – wer weiß wieso – habe ich es verschwiegen.

Vielleicht war ich noch nicht bereit. Vielleicht sollte ich das alles erst einmal schreiben. Meinen Platz in meiner eigenen Geschichte finden. Die Nostalgie umarmen und ihr den Atem stocken lassen. Mir gestehen, dass ich es Bulgarien möglich gemacht habe, für immer in mich zu emigrieren.

Und nun bin ich wieder da, mit einem Strauß aus Worten vor dem stillen Denkmal jenes ersten Tages. Es wird immer da sein, an dem alten, unansehnlichen Terminal, wo der Luftzug die Seiten einiger einsamer Magazine durchblättert, die Augen meiner Eltern traurig sind und das schöne Mädchen mir den bittersten Kaffee der Welt serviert.

Warum ich jedes Jahr nach Bulgarien fliege, fragst Du? Weil die wertvollste Qualität des Gehirns ist zu vergessen. Mich interessiert jedoch seine kostbarste Qualität und ich möchte nie, niemals vergessen, wer genau ich bin, woher ich komme und wem ich all das verdanke, was ich erreicht habe.

Um meine Batterien im schönsten Land wieder aufzuladen. Um wieder das Leid und die Größe dieses herrlichen Landes zu spüren. Um meinen Kindern die unvergleichliche bulgarische Sprache beizubringen. Um ihnen ebenfalls die Möglichkeit zu geben, die Bedeutung der Selbstaufopferung der bulgarischen Märtyrer nachzuvollziehen.

Um die besten Eltern dieser Welt zu umarmen. Und natürlich auch, um mein Herz zu besuchen, was ich nicht in mein Gepäck hineingekriegt habe und das für immer dort bleiben wird, am Flughafen in Sofia, wo ich es an jenem ersten Tag meines zweiten Lebens auf mich warten ließ.

Kategorien: Art Café · Frontpage · Modern Times · Um die Welt

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