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Die Vereinigungsmacht der Musik

25 August, 2009 von · Keine Kommentare

Interview von Vanya Nikolaeva mit Root Souljah
Übersetzung: Vassilena Georgieva

„Du weißt doch, wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere“Bob Marley

Wie lange seid ihr zusammen und wie habt ihr euch „gefunden“?

Die Idee existiert ungefähr seit Ende 2005, nach einem verhängnisvollen Ereignis in Irakli am Schwarzen Meer mit Cheeba, Alex G und Sen I. Zur Zeit sind über 10 Freunde in der Band, die sich aber Root Souljah in verschiedenen Momenten anschließen.

Welche sind die Vorteile und gibt es Nachteile, in einem östlichen Land Reggae-Musik zu machen?

Cheeba: Die positiven Schwingungen schließen die Nachteile normalerweise aus und diese Erscheinung ist auf einem Weltniveau. Es muß eine wirklich große Macht sein, die so viele Leute zu der Entwicklung eines Musikorganismus anzieht, wenn sie es sogar in Osteuropa schafft…

Erzählt mehr über euren letzten Konzertauftritt – zur Unterstützung der Kinder aus Uganda. Warum genau diese Sache, was hat euch auf die Idee gebracht?

SenI: Es ist gut, Bekannten und Freunden zu helfen. Für uns ist aber genauso eine Ehrensache, einer Mehrzahl von Kinder zu helfen, deren Lebensbedingungen äußerst schlimm sind, auch wenn sie aus einem anderen Erdteil sind. Diese Sache ist mit den Botschaften unserer Musik und Kultur verbunden.

Wovon ist eure Musik beeinflusst, welche sind die Musiker, die besonders inspirierend wirken?

Yasha: Es ist schwierig, die Einflüsse und die Lieblingsmusiker von allen zusammenzufassen, sagen wir aber Bob Marley, dann machen wir keinen Fehler.


“I way”

Der Text oder die Musik, was ist eurer Meinung nach wichtiger, was ist die Urquelle?

Alex G: Jedes Lied von Root Souljah hat seine eigene Geschichte. Das Schaffen wird von der Inspiration geführt… und sie kann sowohl lyrisch und musikalisch vorkommen, als auch chronologisch selbstständig.

Wie habt ihr euren ersten Szeneauftritt in Erinnerung?

Cheeba: Unser erste Szeneauftritt war während des internationalen Tages der Volontäre. Es war ein zur Gelegenheit sehr passender und spannender Beginn unserer musikalischen Mission.

Glauben sie an Jah, seid ihr Rastafari im vollen Sinne des Begriffes?

SenI: Mein persönlicher Glauben ist am Existieren einer großen und vernünftigen Naturmacht. Die Namen, die diese Macht beschreiben sind nicht wenig, trotztdem deckt sich für mich Jah Rastafari mit meiner Vorstellung für die Beziehung zu Gott… und die Idee One love peace n unity!

Es ist kein Geheimnis, dass zwischen Rastafariorden Unterschiede hinsichtlich Rastafari existieren, wer kann aber den vollen Sinn des Begriffes enthüllen…only Jah knows!

Welcher Aspekt der Rastafari-Bewegung könnte im Kontext der Wirklichkeit von Osteuropa übertragen werden?

SenI: Rastafari ist eine universelle Lehre, die Leute von allen Rassen und Religionen vereinigt. Die ethnische Toleranz ist für Südosteuropa einen Aspekt mit wesentlichen Charakter.

Zafayah: Außer in der Gegenwart und in der Zukunft gab es auch in der Vergangenheit Parallelen – die Jahre des Sklaventums waren für unsere Vorfahren 500… sie waren 400 für unsere schwarzen Bruder.

Reggae-Musik ist normalerweise politisch geprägt. Inwieweit hat die Politik Platz in ihrer Musik und welche Probleme behandelt sie?

SenI: Die Krieger des Lichtes bevorzugen Liebe vor Politik, wir sind aber Zeugen, die Zeit von Babylon verrinnt, die Fesseln zerfallen, die Angst- und Überverbrauchkampagne geht zu Grunde, morgen wird von „pollutics“, „pollytricks“ und „tell-lie-vison“ frei sein.

Was ist ihr größter Traum als Musiker?

Yasha: Den Leuten, die die Wahrheit suchen, zu helfen…
Stellen wir uns vor, die Erde ist ein krankes Tier, das sich von uns allen, Bewohner und Zugvögel, zu trennen droht, so sollten wir uns wünschen, dass wir verständiger werden, bevor es passiert.

Wie wird jeder von euch Root Souljah mit einem Wort beschreiben…

Ein Segen

Eine Mission

Liebe

Zauberkunst

***

Root Souljah sind:

Alex G- Gitarren
Cheeba- Saxophon, Keyboard
Dizza- Perkussion
Flambe –Bass
Peshi- Posaune
Stephen- Drums
Sen I- Gesang
Vlade- Trompete
Yasha- Keyboards

Kategorien: Frontpage · Szene

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