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Elada Pinyo und die Zeit

30 Mai, 2014 von · Keine Kommentare

Fusionale Performance, die für Text, Musik, Malerei, Bewegung Raum schafft und schließlich zu Theater wird

Elada_Pinio

Der Originaltext von Kerana Angelova ist ein magischer Roman, die Chronik eines individuellen Schicksals. Dieser lässt ergreifend die Intensität des Seins spüren. Es handelt sich um einen Roman, der den Menschen zutiefst erschüttert. Der magische Text entreißt alle der Welt der gewohnten Gefühle. Das Leben ist ein Wunder…

Der Vortrag ist eine Überraschung: die ungewohnte Paarung von Bildern und Gefühlen, durch den gewagten Gebrauch der Symbole findet sich der Zuschauer in einer individuellen Mythologie wieder, die nach ihrer eigenen Logik funktioniert, wo dem Mitreisenden durch die unerschöpflichen, bunt-begeisternden Ideen des Textes ästhetische Wonne zuteil wird. Der Stil ist philosophisch und lyrisch zugleich, philosophisch-lyrisch.

Die ungewöhnliche Verflechtung der geistigen Energien zweier Charaktere, zwei schaffender Künstlerseelen ist im Stück zu verzeichnen. Mit Hilfe der Musik, der Wörter, des schöpferischen Einklangs, der Bildschöpfung entsteht durch die virtuos komponierte Improvisation von Gabriella Hadzsikosztova und Nikolai Ivanov grenzenlose Freiheit.

portreti

Fusionale Performance, die für Text, Musik, Malerei, Bewegung Raum schafft und schließlich zu Theater wird.

Besetzung:
Elada Pinyo – Gabriella Hadzsikosztova
Der Maler – Nikolai Ivanov OM

Regie – Gabriella Hadzsikosztova
Konsultant – István C. Nagy
Musik, Komponist – Nikolai Ivanov OM
Kostüm, Bühnenbild: Gabriella Hadzsikosztova
Visuelle Effekte: István C. Nagy
Spieldauer: 60 Minuten – ein Aufzug ohne Pause

Hadzsikostova Gabriella

Hadzhikostova Gabriella
Sie schöpft aus drei Quellen der internationalen Theaterkunst: aus der deutschen, der bulgarischen und der ungarischen und spielt auch regelmäßig in diesen drei Sprachen.

Sie ist in Sofia (Bulgarien) in einer deutschsprachigen Familie geboren 1981 studierte sie Schauspiel – und Puppenspielkunst an der Schauspielakademie von Sofia, danach setzte sie ihre Studien an der Budapester Schauspielakademie im Fach Operette – Musical fort.

Später unterrichtete sie 3 Jahre lang an der Schauspielakademie von Sofia. Seit 1989 lebet und spielt sie in Ungarn. Sie wirkte im Rocktheater mit.

Seit 1990 ist sie Mitglied der DBU (Deutsche Bühne Ungarnn). 1996 hat sie ein bulgarisches Theater in Budapest gegründet – MALKO TEATRO, wo sie spielt und inszeniert. Seit 2000 ist sie die Sängerin des WERTETICS ORKESTARs, wo sie Ethno-Jazz und bulgarische Volkslieder singt. Seit 1999 ist sie eine der Organnisatoren des Internationalen Dramafestivals in Budapest.

Offen für alle Formen und Methoden der modernen Theaterkunst.
Sie ist der Meinung, dass ein Schauspieler eine starke, souveräne Persönlichkeit sein muss; im künstlerischen Prozess sollte er Partner und Mitdenker sein.

Er sollte auf der Bühne nicht in seiner eigenen, hermetisch verschlossenen Welt existieren. In ihrer Auffassung ist der Schauspieler ein kreativer und intelligenter Kunstschaffender, der nicht bloß Emotionen, sondern auch Gedanken in den Zuschauern erweckt, der provoziert, zum Mitdenken ermutigt und mit dem Publikum zusammenspielt.

Als Regisseurin und Leiterin eines Ensembles versucht sie es, neue Wege zu den Zuschauern zu finden, und sucht ständig nach den neuen, spektakulären Formen des Theaters, durch die das Publikum auf eine intensivere und eindrucksvollere Weise angesprochen wird.

Ihre wichtigsten Rollen:

Georg Kreisler: Lola Blau- Lola Blau Regie: Galgoczy Judit
Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper – Polly Regie: Claudia Novotny
Lotte Ingrisch: Damenbekantschaften – Mizzerl, Fanny, Emma Regie: Claudia Novotny
Wolfgang Kohlhaase/ Rita Zimmer: Fich zu viert – Cäcilie Regie: Claudia Novotny
Kurt Weill: Frauentanz – Soloabend Regie: C. Nagy Istvan
Ödön von Horváth/ Traugott Krischke: Das Fräulein Pollinger – Fräulein Pollinger
Örkény Istvan: Katzenspiel – Mäuschen Regie: David Zsuzsa
Gerlind Reinshagen: Die Clownin – Emily Regie: David Zsuzsa
Kerana Angelova: Elada Pinyo und die Zeit- Elada Pinyo Regie: Hadzsikosztova Gabriella
Jana Dobreva: Zebra- die Frau – Regie – C. Nagy István

Über 20 eigene Inszenierungen im Malko Teatro

Kategorien: Art Café · Frontpage · Modern Times · Um die Welt

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