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Ilona Weirich: “Für mich zählt der ganze Mensch”

26 August, 2011 von · 1 Kommentar

Ein interview von Natalia Nikolaeva mit Ilona Weirich

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Sie sind Dozentin für Psycho-Physiognomik nach Carl Huter. Wann und wie haben sich entschieden in dieser Disziplin berufstätig zu werden?

Zu einer Zeit, als ich mir überlegte, dass ich mit 50plus noch mal etwas anderes machen wollte. Eine Freundin erzählte mir von einer Gesichtsleserin Wilma Castrian. Dort habe ich soviel spannendes über mich erfahren. Dieses auch zu lernen hat mich nicht mehr losgelassen.

In Jahr später habe ich die Referentenausbildung begonnen und staunend gelernt. Das war vor 12 Jahren. Ich habe lange geprüft, überpüft und festgestellt – das ist genau das, was ich mal machen möchte. Seit 6 Jahren bin ich selbstständig.

Was war/ ist Ihre größte Herausforderung in Ihrem Job als Psycho-Physiognomistin?

Nicht zu werten, neutral zu schauen, mein eigenes Ego beiseite lassen. Wir alle physiognomieren, wenn wir einen Menschen anschauen. Wir vergleichen Erfahrungen und innere Bilder mit dem, was wir sehen und da kann es passieren, dass wir unser Gegenüber in Schubladen packen.

Wie überwinden Sie die Skepsis der Menschen Ihrer Methode gegenüber?

Dadurch das ich Geschichten erzähle, die genau den Menschen beschreiben, der diese Skepsis hat. Ich sehe am Gesicht, dass ein Muster anfängt zu laufen, ein Film, eine Begebenheit und ich frage dann, kennen sie das von sich auch….

Was ist das Wichtigste, das das Publikum von Ihrem Seminar „Erfolgsfaktor ICH“ mitnehmen kann?

Mehr Wahr-nehmung. Ich höre oft im nach hinein, dass die Menschen nach meinen Vorträgen feststellen – es gibt ja so viel verschiedene Ohren, Nasen etc. Vor allem Selbsterkenntnis, danach kommt Menschenkenntnis.

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Sie arbeiten sowohl mit Privatpersonen als auch mit Unternehmen — wie gehen Sie an die Menschen heran, die Schwierigkeiten haben, Ihre Potenziale zu entdecken und zu entwickeln?

Die Menschen finden mich. In meinem Beruf ist es schwierig mit sog. Kaltaquise Kunden zu finden. Durch Mundpropaganda kommen viele. In Veränderungsprozessen, durch Kolleginnen, die mich weiterempfehlen.

Ich arbeite mit 2 Heilpraktikerinnen, einer Traumatherapeutin, einer Neurologin Stimmtrainerin zusammen. Ich schaue erst nur in den Ist-Zustand und dann darauf, wie können Hemmnisse geklärt werden. Das mache nicht ich, sondern ich gebe Empfehlungen.

Außer den Gesichtszügen, was steht noch im Fokus bei einer Profilanalyse?

Für mich zählt der ganze Mensch. Es geht beim hereinkommen los. Ist der Mensch in seiner Energie und Kraft. Dann schaue ich auf den Körper, welche Grundveranlagung ist dort zu sehen, dann auf den Kopf – will der etwas anderes als der Körper. Danach sind die Nase, die Ohren dran. Dann wird verknüpft. Wo sind Hemmnisse, wie und womit kann mein Klient sie überwinden.

Erzählen Sie uns bitte über Ihre anderen Projekte, die Sie leiten.

Ich habe mit meiner Freundin Fria Hagen den Salon für gegenseitige Bewunderung gegründet. Frauen dürfen sich dort bewundern lassen 2 mal im Jahr. Ich bin bei DIE.Kommunikationsgenossen. Eine Genossenschaft, die 15 Unternehmen zusammenschließt. Wir decken z.B. Marketing, Innenarchitektur, Coaching ab – alles aus einer Hand. Wir planen gemeinsame Messeauftritte und Großprojekte.

Welche sind die Schwerpunkte Ihres Coachings?

Immer der Mensch, Freunde, Spaß bei meiner Arbeit. Ich möchte die Menschen wieder in ein Miteinander bekommen, Ängste abbauen.

Was ist Ihr größter Erfolg als Personalberatern mit Schwerpunkt Veränderungsprozesse?

Es wurde eine Firma physiognomisch zusammengestellt und läuft gut. Leider ist es so, dass Firmen, die mit Physiognomik arbeiten, das nicht gern sagen. Wobei ich in Hannover Firmen kenne, die mit Astrologie, Graphologie arbeiten. Es dauert noch. Wir müssen wieder in die Entschleunigung kommen und genau hinsehen.

Wovon träumen Sie?

Mein jetziger Job ist mein „Traumberuf“. Noch mehr Menschen unterstützen, ausbilden, damit wir mehr in die Wertschätzung für andere Menschen kommen.

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Bio:
Jahrgang 1955
Physiognomin, Beratung, Referentin
selbstständig
Fridastr. 23, 30161 Hannover
Telefon: 0511 388 03 05
E-mail: physilo@web.de
www.physilo.de

Beruflicher Werdegang
Assistentin der Geschäftsleitung in einem Ingenieurbüro
Seit 1998 im Thema Physiognomik
Selbstständig mit als Physiognomin seit 2005

Seit über zwölf Jahren beschäftige ich mich der Psycho-Physiognomik, der Kunst, aus Körper und Gesicht auf die seelischen Eigenschaften eines Menschen zu schließen.
In der Psycho-Physiognomik habe ich die für mich und meine Klienten passende Methode gefunden, die Potenziale und Möglichkeiten eines Menschen zu entschlüsseln.
Die Psycho-Physiognomik ist ein Weg von vielen, die Themen eines Menschen zu entdecken und hinter das „Pokerface“ zu schauen. Um gemeinsam mit Ihnen Ihre Potenziale noch fundierter zu erarbeiten, verfüge ich über ein breites Methodenspektrum, das ich mir in zahlreichen Weiterbildungen angeeignet habe.
Wertschätzung und ein liebevoll-intuitives Gespür für mein Gegenüber sind mir in meiner Arbeit sehr wichtig. Jeder Mensch ist einzigartig. Wenn wir genau wahrnehmen, können wir diese Einzigartigkeit in Körper und Gesicht eines Menschen, in der
Landkarte seiner Seele, entdecken. In diesem Sinne schließe ich meine Seminare stets mit einem:
Wir müssen gucken!
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen und gemeinsam mit Ihnen die verschiedenen Gesichtspunkte Ihres Charakters zu erkennen!“

Schwerpunkte meiner Arbeit
Einzelberatungen mit schriftlicher Analyse mit
Fotomaterial
Beratung in Veränderungsprozessen in Firmen
Erarbeitung des Teamgefüges, passen die Kollegen
zueinander
Seminare, Ausbildung und Tagesworkshop
Dozentin an verschiedenen Schulen
Vorträge im Rahmen von Vereinen und
Organisationen

Kategorien: Frontpage · Lifestyle · Modern Times

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1 Kommentar bis jetzt ↓

  • Gabriele Straube // 13 Sep, 2011 //

    Sehr geehrte Frau Weirich,
    Ich fand Ihren Bericht sehr gut. ( Der Mensch im Mitelpunkt des LEBENS, oder anders gesagt “VON MENSCH ZU MENSCH”)
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gaby Straube

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