Zu Favoriten hinzufügen
Public Republic random header image

PINA

21 Februar, 2011 von · Keine Kommentare

Dessislava Berndt

Der zumindest von Wuppertalern lang erwarteten 3D Tanzfilm von Wim Wenders hatte nun am 13. Februar seine Uraufführung auf der Berlinale, bei der auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere prominente Gäste anwesend waren.

Der bundesweite Kinostart ist nächste Woche am 24. Februar.

Glücklicherweise habe ich Tickets für die am 21. Februar stattfindende Deutschland-Premiere in der Lichtburg, Essen, bei der der Regisseur Wim Wenders anwesend sein wird.

Am 22. Februar wird es gleich zwei weitere Vorstellungen in Wuppertal geben – zuerst im Cinemaxx und danach im Cinema an der Berliner Straße. Wim Wenders wird auch dort erwartet sowie am 1. März erneut im Cinema.

Info über den Film

PINA ist ein Tanzfilm in 3D mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und der einzigartigen Kunst seiner großen, im Sommer 2009 verstorbenen Choreographin.

Gedreht hat Wenders seinen Tanzfilm mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal und Gästen an verschiedenen Plätzen der in Wuppertal und Umland, unter anderem auch im SANAA-Gebäude der Folkwang Universität der Künste. Wuppertal war jedoch 35 Jahre für Pina Bausch Heimat und Zentrum ihres kreativen Schaffens.

Nach dem plötzlichen Tod von Pina Bausch im Sommer 2009 – mitten in den gemeinsamen Vorbereitungen der Dreharbeiten – musste Wim Wenders seinen Film über und mit Pina Bausch nach einer Phase der Trauer und Reflektion noch einmal neu konzipieren. Es wurde daraus ein Film für Pina Bausch.

Mit den noch gemeinsam mit ihr ausgesuchten Choreographien „Café Müller“, „Le Sacre du printemps“, „Vollmond“ und „Kontakthof“, mit sparsam eingesetzten Bildern und Tondokumenten aus ihrem Leben und mit den im Frühjahr 2010 für die 3D Kamera in und um Wuppertal getanzten persönlichen Erinnerungen der einzelnen Ensemblemitglieder des Tanztheaters Wuppertal an den genauen, kritischen und liebevollen Blick ihrer großen Mentorin.

Wim Wenders und Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer persönlichen Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanzfilms nie losgelassen. Aber erst mit den neuesten Möglichkeiten digitaler 3D Technologie fand Wim Wenders die ästhetischen Ausdrucksmittel, um die einzigartige Plastizität und emotionale Ausdruckskraft von Pina Bauschs innovativem Tanztheater auf die Kinoleinwand zu bringen.

Kategorien: Frontpage · Modern Times · Nachrichten · Szene · Um die Welt · Visual Arts

Tags: , , , , , ,

Keine Kommentare bis jetzt ↓

  • Noch hat keiner kommentiert. Machen Sie den Anfang!

Kommentar schreiben