Evelina Jecker Lambreva

Photo: maureen_sill
Winde fegten dich weg,
der Regen verwischte deine Spuren.
Die Zeit – dieses einsame Meer-
entzweite dich,
schleppte dich davon
aus meinem Fegefeuer, aus der Erinnerung.
Hat es dich überhaupt gegeben?
Oder habe ich dich mit trotziger Hartnäckigkeit
ausgedacht,
als meine Träume Fleisch wollten,
als das Fleisch nach Liebe schrie und nach einem Weg,
als ich die Einsamkeit des Vogels im frostigen Morgen
ausgeträumt hatte
und in deinen Augen sah wie die Sonne aufging.
















Keine Kommentare bis jetzt ↓
Noch hat keiner kommentiert. Machen Sie den Anfang!
Kommentar schreiben