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Tag "Gedicht"

Nicht nur ein Traum

18 November, 2011 von jasmina · Keine Kommentare

Jasmina Tacheva

Foto: Avalanche Looms
Deinen Schritt auf goldnem Boden möcht’ ich sehen;
Deinen Leib in seidengewobenem Geschmeide:
Dein zartes Auge, wünsch’ ich mir, nach Paradies zu blicken,
Deine Träume werd’ ich vom Kopfkissen grad in Himmel schicken.
Denn der Traum, dich glücklich mal zu machen,
Verzaubert mir das graue Leben.
Mein banges Herz beginnt zu pochen stark,
Wenn ich dein trauriges Gesicht erblicke [...]

Aus „Annäherung der Landschaft”

21 August, 2010 von Milka Stoyanova · Keine Kommentare

 Milka Stoyanova
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Rossitza Yotkovska

Foto: Albena Popova
 
***
Ich schaue
in die richtige Landschaft
und sie schaut auf mich.
Wenn sie eine Quelle ist,
sind wir satt getrunken,
wenn sie eine Brücke ist,
sind wir hinüber,
wenn sie ein Haus ist,
sind wir eingetreten.

Drehe mir den Rücken zu

10 August, 2010 von Roza_Bojanova · Keine Kommentare

Roza Bojanova
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Anamaria Koeva

Снимка: Faithful Chant
und gehe zum Trauern hinter mir.
Ich will über deine Schultern staunen,
[...]

Konspekt I

8 August, 2010 von Mirela Ivanova · Keine Kommentare

Mirela Ivanova

Foto: v a i r o j
Sie ist nicht wie die Arbeit, die kein Hase ist und wegläuft.
Im Gebüsch versteckt sie sich, doch das Gebüsch ist spärlich.
In ihr Fell hüllt sie sich ein, morgens mit Kragen, Hut und Muff.
Mit roten Äuglein blinzelt sie und lauscht, doch ohne richtig hinzuhören:
a) sie erkennt das Bellen der [...]

Die Woche mit… Charlie Chaplins Gedicht und Vintage-Laune

20 April, 2010 von kinkybloody ·

Foto: anyjazz65

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Abkühlung

26 Februar, 2010 von bzbok · Keine Kommentare

Autor: Peter Tschuchow
Übersetzung aus dem Bulgarischen: Elisabeth Messner

Foto: Dаиito
Als mir der Kellner die dampfende Suppe brachte –
anscheinend hatte man sie
aus dem Schlund eines Vulkans herausgeholt –
sang draußen die Dämmerung
mit heiserer Vagabundenstimme,
und der Regen begleitete sie.

Die traurige Geschichte von dem Mann, der Weihnachten alleine mit seinem Dackel feierte

20 Dezember, 2009 von Corinna Ketterling · Keine Kommentare

Corinna Ketterling

Foto: David Blackwell.
Der Dackel, den Sie bei mir ließ,
zieht mich nun brüllend durch den Park
durch tiefen Schnee und über Kies
wie schön – ein echter Wintertag

Vitamine

17 Dezember, 2009 von Georgia Jones Davis · Keine Kommentare

Amelie Weinberg

Photo: Robbie W T
Vitamine A.,B., C
Lindern Dir des Lebens Weh.
Doch am meisten bringst Du’s voran
Hast Du Vitamine “R”.

Theorie

16 Dezember, 2009 von Mirela Ivanova · Keine Kommentare

Mirela Ivanova

Foto: ansik
Es gibt so ein Gedicht,
unerklärlich und ewig
ist es da,
geschrieben in der Luft,
im Feuer,
im Sand
oder auf einem Blatt aus einem Heft.

Den Flusskähnen, den Auen, Götterschaufeln

17 November, 2009 von Jan Roehnert · Keine Kommentare

Jan Volker Röhnert

Foto: Nedko
1
„O Vorabendröten auf dem Donauarm!“
Der Himmel bricht in tausend Goldfäden,
die Zickzack durch die Wellen schießen –
Dickicht oder Teppich, sie knüpfen am Kokon

Prozession

5 November, 2009 von Jan Roehnert · Keine Kommentare

Jan Volker Röhnert

Foto: Klearchos Kapoutsis
Diesen Morgen zogen
die Patriarchen aus
Sonne auf dem Tramwaygleis
und die Mädchen waren schön
in den Ecken Hunde
in ihren Pelz gerollt
an den Rändern Schnee gefroren
und in Nebeldunst die Farben
die Drähte klirrten und das Glockenspiel
ein kleines Wunder
eine Spur von Blattgold
auf dem Straßenteer

Blauer November

1 November, 2009 von Jan Roehnert · Keine Kommentare

Jan Röhnert

Foto: Panoramas
Mit Designertelefon am Straßenkreuz die Beautiqueen,
mit verwelktem Asternstrauß die Bettlerin,
die Sonne tüncht den Tag
von Elendsschamgefühlen frei,
blauer November Sofia,
die Lösungen, wenn es sie gäbe, ins Übermorgen abgeschoben,
das wie das Freibier in dem alten Kneipenwitz
immer ein Übermorgen bleibt –

Oft wünsche ich mir

18 März, 2009 von ph · Keine Kommentare

Katerina Stoykova-Klemer
Übersetzung: Petja Heinrich

Foto:Jsome1
Oft wünsche ich mir,
ich wäre eine Kartoffel,
mit Augen, geöffnet
in allen Richtungen,

Den Mond

6 Februar, 2009 von ph · Keine Kommentare

Petja Heinrich

Foto: motograf
den Mond
den Mond hat jemand

Orangenmädchen

30 Januar, 2009 von bogpan · Keine Kommentare

Autor: Bozhidar Pangelow
Übersetzung: Petja Heinrich

Foto: naama
Mädchen Mädchen wie du strahlst
inmitten von Orangen