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Tag "Gedicht"

Der Zigeuner und das Pferd

29 Januar, 2009 von vilibo · Keine Kommentare

Autor: Violetta Boncheva
Übersetzung: Rossitza Yotkovska

Foto: PUPIL_BCN
ziehen das Leben den Abhang hinauf.
Hufschläge hämmern die steilen Steine
und flucht der Zigeuner auf alles, was ihm einfällt –
alles lebendige, was fliegt, was sich bewegt
und knallt seine Peitsche.

Architektur der Wolke

24 Januar, 2009 von mivanova · Keine Kommentare

Autor: Milena Ivanova-Andreeva
Übersetzung: Rossitza Yotkovska

Foto: Dia™
Künstliche Wolken werden die Erde abkühlen.
(Titel in der Zeitung “Standard”, 1. Juli 2006)
Wiens größte Unannehmlichkeit sind die Aschenbecher:
nach jeder Zigarette, die im Kuss zerdrückt wird,
gibst du Klimt immer mehr auf (auf Kosten des Rauchens).

4,5 auf der Richterskala

17 Januar, 2009 von ph · Keine Kommentare

Autor: Ivan Hristov
Übersetzung: Petja Heinrich

Foto: Cane Rosso
an Vladimir Levchev
Wir saßen
irgendwo dort,
in unserem kleinen
Land,

Betrachte ich deine Hände

10 Januar, 2009 von ph · Keine Kommentare

Petja Heinrich

Foto: giuvax
betrachte ich deine Hände
entdecke die Geheimnisse des Universums
vom Big Bang bis zum kleinen Finger
eine Handspanne Geschichte

Hier

4 Januar, 2009 von bogpan · 1 Kommentar

Autor: Bozhidar Pangelow
Übersetzung: Petja Heinrich

Foto: J>Ro
Hier
der Regen.
Die Hände
hier.

Epitaph

28 Dezember, 2008 von zdratch · Keine Kommentare

Rumena Schindler-Kolarowa

Photo: Daylight.
Auch der letzte Brief,
den ich dir geschrieben hatte,
kam nie bei dir an.
So stand es um mein Leben -
dich stets zu suchen
doch nirgends zu finden
und meine eiskalten Tage
mit Leid fortdauernd zu verbringen.

Sonnenaufgang

26 Dezember, 2008 von Schwalbe · Keine Kommentare

Evelina Jecker Lambreva

Photo: maureen_sill
Winde fegten dich weg,
der Regen verwischte deine Spuren.
Die Zeit – dieses einsame Meer-
entzweite dich,
schleppte dich davon
aus meinem Fegefeuer, aus der Erinnerung.

Wie sehr möchte ich

6 April, 2008 von zdratch · Keine Kommentare

Foto: Stefan Baleev
Wie sehr möchte ich
Kind wieder sein,
damit meine Mutter,
wie die liebe Mutter Gottes,
jeden Schmerz in mir betäuben
und mich auf meinem Weg
mit Sanftmut segnen kann!