Zu Favoriten hinzufügen
Public Republic random header image

Tag "“Verfall”"

Diese Männer wissen, warum sie Bier trinken

11 September, 2010 von · Keine Kommentare

FAZ-Besprechung Zarev-Verfall 24. März 2007 Glückliches Bulgarien! Derweil die Prostituierten Proust lesen und die Gangster Reichtümer ansammeln, bechern die Schriftsteller auf Kosten des Goethe-Instituts Schnaps: Vladimir Zarevs Epos “Verfall” ist der große Wenderoman eines kleinen osteuropäischen Landes. Literarisch jedenfalls beweist Bulgarien mit diesem Werk seine Europa-Reife. Von Martin Halter Wir warten bekanntlich immer noch auf […]

«Ohne Erzählen gibt es keine Geschichte»

2 September, 2010 von · Keine Kommentare

Bettina Spoerri Neue Zürcher Zeitung 15. Dezember 2007 Der bulgarische Schriftsteller Vladimir Zarev auf Lesereise in Zürich Vladimir Zarev präsentierte im Literaturhaus seinen Roman «Verfall», der dieses Jahr in Deutsch erschienen ist. Im Gespräch äussert sich der in Sofia wohnhafte Autor über westeuropäische Missverständnisse und die Hintergründe seines neuesten Romans, «Welten». Es ist Vladimir Zarevs […]

Der Traum der Freiheit ist aus

27 August, 2010 von · Keine Kommentare

Das Unterhaltsame an der menschlichen Verzweiflung: Vladimir Zarevs Roman “Zerfall” “Verfall” heißt der erste ins Deutsche übersetzte Roman des renommierten bulgarischen Schriftstellers Vladimir Zarev, und bei diesem Titel weht einen gleich der muffig-strenge Geruch eines konservativen Weltbildes, mindestens aber des Kulturpessimismus an. Verfall ist ja gar nicht denkbar ohne einen positiven Bezug zu früher.

Vladimir Zarevs “Verfall” beschreibt den Untergang – nicht im alten, sondern im neuen System

19 August, 2010 von · Keine Kommentare

Regina General “Wenn etwas nicht Sprache wird, dann ist es tot. Es muss durch ein individuelles Lebewesen hindurchgehen, durch dein Leben oder durch meins! … Das mit dem kollektiven Gedächtnis ist doch Quatsch.” Alles zerfällt im Bulgarien der Nachwendezeit. Gewerkschaften, Parteien, Verbände, selbst die Kirche. Die Koordinaten des Lebens haben sich aufgelöst. Als müssten sich […]

Der Tagesspiegel

17 August, 2010 von · Keine Kommentare

Jörg Magenau In Bulgarien Bücher zu publizieren ist eine besondere Kunst, denn Bulgarien ist ein Land ohne Buchmarkt. Wer schreibt, muss sich selbst finanzieren. Von einst über 1000 Buchhandlungen sind nach der Wende nur noch ein paar Dutzend übrig geblieben. Ein Verzeichnis lieferbarer Bücher gibt es nicht. Schriftsteller sind also Betroffene des gesellschaftlichen Umbruchs und […]