Dessislava Berndt

Foto: Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
Das Weltkulturerbe Zollverein ist heute das bekannteste Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. 100 Hektar im Essener Norden, Schacht XII, Schacht 1/2/8 und Kokerei Zollverein. 1847 wurde der erste Schacht abgeteuft, 1986 die letzte Kohle gefördert, 1993 die Kokerei stillgelegt.
Gebäude und Anlagen stehen seit 2000 offiziell unter Denkmalschutz. 2001 folgte die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO. Das Weltkulturerbe Zollverein ist Erhalt durch Umnutzung, da dort Geschichte, Kultur, Kreativität, Veranstaltungen, Gastronomie und Freizeit für rund 800.000 Besuchern jährlich angeboten werden.
Am 24. November 2009 von 10.00 bis 18.00 Uhr findet die Unternehmenskonferenz „creative industries – made by design“ auf Zollverein statt. Veranstaltet wird sie von Zollverein Business.Services der Stiftung Zollverein.

Wie kann ich dem Kunden genau das bieten, was er will? Und wie schaffe ich eine Kommunikation, die den einzelnen Kunden direkt anspricht, ohne auf visuelle Identität und Alleinstellungsmerkmale zu verzichten? Wie lässt sich aus visionärem Denken und individuellen Überzeugungen nachhaltig wirtschaftlicher Erfolg erzielen?
Erste Antworten auf diese Fragen liefert von 10.00 bis 13.00 Uhr das hochkarätige Vortragsprogramm mit Keynotes, Impulsvorträgen und einer ersten Podiumsdiskussion im Casino Zollverein.
Nach der Begrüßung durch Roland Weiss, Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein, stellt der derzeit bedeutendste niederländische Designer Ed Annink, Intendant Design Den Haag und Inhaber des niederländischen Designbüros Ontwerpwerk, in einer Keynote das Langzeitprojekt „Design and Government“ vor.

Foto: Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
Hierauf aufbauend diskutiert Timo de Rijk, ebenfalls Design Den Haag, in seinem Vortrag die Frage „Ist Norm die Form oder Form die Norm?“ und gibt einen Ausblick auf die zu verändernden Rahmenbedingungen für eine fortschreitende Customization.
Mehr als ein Best-Practice-Beispiel für neues Denken in der Unternehmenskultur gibt es im anschließenden Impulsvortrag von Ralph Anderl, ic! Berlin, „be real“. Public Republic führte bereits ein Interview mit Ralph Anderl, das am 2.11.09 erschien.
Prof. Uebele vom büro uebele aus Stuttgart widmet sich im Anschluss in seinem Impulsvortrag „Kunstlose Worte“ der Frage nach der Bedeutung der Schrift bei der Suche nach visueller Identität und Orientierung.
Den Abschluss des ersten Konferenzblocks bildet die anschließende Podiumsrunde unter Beteiligung von Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Um 14.00 Uhr übernimmt Eva Gronbach das Podium. Im Gespräch mit der jungen Modedesignerin erhalten die Konferenzteilnehmer einen exklusiven Einblick in den Werdegang und die Arbeit der erfolgreichen Geschäftsfrau und erfahren Wissenswertes über die Ideenfindung und Realisierung ihrer aufsehenerregenden Kollektionen.

Foto: Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
Das Programm und Informationen zur Anmeldung findet man auf:







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