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Violina – I Teil

1 Oktober, 2010 von · Keine Kommentare

Eine Novelle von Evelina Lambreva Jecker

violine
Foto: ausblonde

Der Morgen dämmerte. Aufgeweckt vom Frühlingsgesang der unzähligen Vögel, schob der Wind den Vorhang aus Wolken und zartem Nebel sachte auseinander. Er erhob sich, streichelte die Oleanderbüsche in den Holzfässern vor den kleinen Kaufläden in den noch schlafenden Gassen, fuhr mit sanften Fingern über die Pinien, streifte die Wipfel der spitzen Zypressen und schwebte über die Dächer davon. Ein-getaucht in die Liebkosungen der ersten Sonnenstrahlen hatte der Wind gar nicht bemerkt, wie er sich von der Stadt entfernte.

Ein penetranter Gestank riss ihn jäh aus dem Träumen. Unterhalb seiner Flügel breitete sich, jeden Tag höher, ein wahrer Berg von Müll aus: Papierhaufen, Möbel, zer-schlissene Tapisserien, defekte Elektrogeräte, ramponierte Matratzen, abgeknabberte Knochen, verschimmelte, faulige Essensreste, Plastikflaschen, verrostete Konser-vendosen, Damenbinden, ausgedientes Kochgeschirr, Glasscherben, vergammeltes Gemüse…

«Die Menschen sind eigenartige Wesen», dachte der Wind. «Eines Tages werden sie in ihrem Müll ersticken – und es nicht einmal merken!» Als er dabei einige leere Dosen und Papierfetzen aufwirbelte, kippte seine Stimmung unvermittelt ins Übermütige. Als wolle er sich auf seine Weise über die Eitelkeit der Menschen lustig machen, stieg er verspielt bis zur Spitze des Müllhaufens hoch und fegte lustvoll alles hinunter, was ihm in die Quere kam.

Nach einer Weile begann ihn aber das einseitige Spiel auf diesem Friedhof zu lang-weilen, und er wollte gerade davon schweben. Da stolperte er über einen länglichen Gegenstand. Er war an seinem schmalen Ende zu einer Schnecke gewunden, hatte Saiten und wimmerte jetzt leise unter seinen Füssen.
Der Wind beugte sich nieder. Je näher er herankam, desto deutlicher vernahm er einen feinen, lieblichen Klang, der offensichtlich von dem Ding ausging und ihn an eine Nachtigallenstimme erinnerte.

«Das ist ja eine Geige!», erkannte der Wind erstaunt. Jahrhunderte lang hatte er an Gartenfesten, versteckt in den Ästen der nahen Bäume, Musikinstrumente bewundert und ihnen verträumt zugehört. «Schau mal einer an! An diesem Ort hätte ich mir alles vorstellen können, nur nicht eine Geige».
Zaghaft strich er über ihre Saiten und beugte sein Gesicht über ihren Körper.

«Wie bist du denn hierher geraten? Du bist doch fast unversehrt!»
«Das ist eine lange Geschichte», fing die Geige an zu sprechen, «unendlich lang, denn ich bin schon sehr alt. Deshalb bin ich dem lieben Gott dankbar, dass er mich wieder in meine Heimat zurückgeführt hat. So kann ich hier sterben, wenn auch auf einem Müllhaufen. Wie viele meiner Artgenossen kehren wohl nie nach Hause zu-rück?»

«Du bist sehr alt?», hakte der Wind nach und liess sich gespannt neben der Geige nieder. «Wie bist du hier gelandet? Ich sehe ja, dass die Menschen alles entsorgen, wenn sie es leid geworden sind. Aber dass sie sogar eine Geige wegwerfen, neben ausgebrannten Öfen und verrosteten Kaffeekannen, das habe ich nun wirklich nicht erwartet.»

«Ich habe ein langes und interessantes Leben hinter mir. Ich konnte die Menschen in ihren Höhen und Tiefen beobachten, in ihren Stärken und Schwächen, in ihrer Liebe und ihrem Hass, in ihrer Zärtlichkeit und ihrer Verzweiflung. All das war möglich dank meinen Saiten. Auch die Menschen haben Saiten. Die sind ganz ähnlich wie meine. Auch sie gebären Melodien, mal in Dur, mal in Moll, unter den Fingern ihrer Geigerin, der Zeit. Vielleicht ist jeder Mensch ein Instrument mit unsichtbaren Saiten, das Le-ben ein Konzert aus allen Instrumenten, ‹Die vier Jahreszeiten› spielend.»

«Wie alt bist du denn?», fragte der Wind neugierig.
«Zweihundertsiebzig Jahre!» antwortete die Geige würdevoll.
«Zweihundertsiebzig Jahre?!» Der Wind sprang hoch.
«Aber meine Melodie wird nachlassen, und niemand wird sie mehr hören, wenn du von hier weggehst. Dann wird es niemanden mehr geben, der meine Saiten zum Schwingen bringt. Sie werden hier auf dem Müllhaufen verrosten», meinte die Geige. «Das Zerfallen an sich ist etwas Natürliches, alles Materielle zerfällt ja eines Tages, aber…»
«Worum geht es dir dann?»

«Das Miterlebte und Beobachtete, das in meinen Saiten seit beinahe drei Jahrhunderten eingeschlossen ist, das geht auch verloren. Die Menschen haben Erinnerungen, zu denen sie nicht zurückkehren wollen, die sie sogar loswerden möchten. Diese Erinnerungen sind meist mit Gegenständen verbunden. So erscheint es den Menschen einfacher, wenn sie sich dieser Gegenstände entledigen, an Orten wie diesen hier.

Ich habe keine Erinnerungen, auf die ich verzichten wollte, vielleicht deshalb nicht, weil ich nie am eigenen Leib erfahren habe, was menschlicher Schmerz, was menschliche Liebe ist. Ich übernahm diese Gefühle stets aus den Fingern all jener Menschen, die in den letzten zweihundertsiebzig Jahren meine Saiten berührt haben. Ich war Vermittlerin von Liebe und Schmerz zwischen Erde und Himmel. Die Erinne-rungen aber sind es, die mir die Gewissheit geben, dass ich gelebt habe und noch immer lebe. Das Gespräch mit dir wird im nächsten Augenblick ebenfalls als Erinnerung bewahrt zu meinem Leben gehören.»

«Auch bei den Menschen wird das Gefühl zu leben am meisten von Erinnerungen genährt. Aus Erinnerungen werden Sehnsüchte, Bedürfnisse und Herausforderungen geboren, die aber nicht immer zu verwirklichen sind. Werden die Menschen mit der Unausführbarkeit ihrer Träume und mit der Unerfüllbarkeit ihrer Wünsche konfrontiert, schmerzt es sie.

Die Menschen entsorgen dann zwar die Gegenstände, aber sie können sich trotzdem nicht vom Erlebten befreien, das mit diesen Dingen verbunden war. Erlebnisse sammeln sich in ihrem Gedächtnis an. Dort stinken zwar die Müllhaufen nicht, aber sie drücken dennoch und lasten schwer. Und je schwerer der Seelenmüll wird, desto mehr haben die Menschen das Bedürfnis, neue Gegenstände zu kaufen, die sie wieder zum Abfall werfen. Hoffentlich ersticken sie nicht eines Tages an ihrem inneren Müll, der sie ständig dazu drängt, neuen äusseren Müll zu produzieren.»

«Ich glaube nicht, dass sie ersticken werden», entgegnete die Geige überzeugt, «und zwar deshalb nicht, weil dann plötzlich du, der Wind, erscheinst, unberechenbar, als wärest du selber die Zeit, die die Abfälle aufwühlt und herumstreut, die auch zufällig mal Saiten berührt, aus denen eine Melodie geboren wird, die Brände entflammt aus einem Stückchen glühender Liebe, das unabsichtlich auf die Haufen voller Müll fallen gelassen wurde.»

Der Wind konnte seine Neugier kaum verbergen:
«Wahrscheinlich könntest du sehr viel erzählen, wenn du wolltest. Du hast wahrscheinlich auch Dinge gesehen, die ich nie zu Gesicht bekam.»
«Tatsächlich möchte ich gerne, dass jemand hört, was meine Saiten festgehalten haben, bevor sie hier zerfallen. Hast du Zeit, dir meine Geschichte anzuhören?»

«Erzähle!», ermutigte sie flüsternd der Wind.
Und die Geige begann leise zu erzählen. Der Wind beugte sich über sie und brachte wie ein unsichtbarer Bogen ihre Saiten zum Schwingen. Den Gestank des Abfallhügels hatte er völlig vergessen.

«Es war im Jahre 1738, als mich Maestro Giovanni Fini und sein Sohn Fabio in ihrer gemütlichen Werkstatt an der Piazza Grande eines verschlafenen Nests tief in der Toskana ins Leben riefen.

Ich war ein Auftragswerk des Conte Maurizio Filippe, eines reichen und gebildeten Adligen aus Norditalien. Sein Wunsch war, seine Tochter solle, wenn er demnächst sein neues Jagdschloss einweihen würde, auf einer speziell zu diesem Anlass gefertigten Geige musizieren. Maestro Giovanni, ein stiller Mann mit tiefblauen Augen, äusserst geschickten Händen und einem warmen Herzen, sägte, bohrte, schnitzte Tag für Tag geduldig meine Decke aus gut gelagertem Fichtenholz.

Mit viel Liebe hobelte er meinen Rücken, meinen Hals, die Zargen, den Wirbelkasten und die Schnecke aus sorgfältig vorbereitetem Ahorn. Seine Ausdauer bei der Feinarbeit an meinem Steg war bewundernswert.

Nachdem ich noch mit Bassbalken und Stimmstock ausgestattet war, hatte ich nun einen richtigen Körper und eine Seele. Fabio schmirgelte mit Hingabe das schwarze Griffbrett, den Saitenhalter und die Wirbel aus Ebenholz. Schliesslich wurden meine einzelnen Teile wo nötig mit Warmleim aus Hasenhäuten zusammengefügt. Meine ersten Saiten waren aus Darm gemacht. Fabio stellte den Frosch und die Spitze des Bogens fertig und spannte zweihundert Rosshaare ein.

Als ich vollendet war, reinigte mich Donna Francesca, die Frau von Maestro Giovanni, sorgfältig, legte mir einen schützenden Mantel aus duftendem Lack um und bettete mich zuletzt behutsam in ein weiches, mit schwarzen und gelben Blumen bedrucktes Futteral aus Barchent.
Die Boten des Grafen Maurizio kamen und nahmen mich in Empfang. Meister Giovanni streichelte mich zum Abschied und flüsterte mir zu: ‹Flieg, Violina, schaffe Freude!›

Zum Jagdschloss des Grafen führte eine breite Allee, die von beiden Seiten durch fein geschnittene Hecken vom weitläufigen Schlosspark abgegrenzt war. Im Park verstreute inselförmige Lichtungen, verziert mit kleinwüchsigen Bäumen, Sträuchern und Blumenbeeten, luden ein zum besinnlichen Ruhen. Die Kutsche hielt unmittelbar vor den Aussentoren des kuppelüberwölbten Grossen Festsaals mit seinen unzähli-gen Jagdgemälden, Geweihen und anderen Trophäen.

Vom Grossen Festsaal gelangte man in mehrere Flügelbauten, die weitere Festsäle, Gemächer und Privaträume beherbergten. Alle Räumlichkeiten waren prunkvoll ausgestattet mit prächtigen Wandteppichen, meist Gobelins, die Jagdmotive darstellten, mit Ahnenportraits oder Waffen aus den verschiedenen Jahrhunderten.

Auf dem Jagdschloss blieb ich aber nicht lange. Nachdem wir beide bei der Schlosseinweihung von den geladenen Gästen begeisterten Applaus geerntet hatten, fand die junge Gräfin, Contessa Vincenza, solchen Gefallen an mir, dass sie mich auf das Landgut der Familie ins malerische Piemont mitnahm.

Das Landgut lag auf einer kleinen Insel mitten im Lago Maggiore. Die Insel wurde gebildet von einem Terrassenhügel, auf dessen Anhöhe die Familienresidenz des Grafen Maurizio Philippe thronte. Rund um das Anwesen breitete sich ein grosser Garten mit verschiedensten Arten von Rosen, Oleander und Kamelien aus. Letztere waren eine Neuheit aus England, welche ausschliesslich die gediegenen Höfe auserwählter Adliger in Italien schmückten. Die Terrassen waren von Buchsbaumhecken und Haselnusssträuchern umsäumt, die sich vom Fuss des Hügels zum Garten empor abwechselten.

Zwischen den Hecken erhoben sich, geheimnisvollen Wächtern gleich, breitschultrige Zedern und schlanke Zypressen. Am Ufer beugten Trauerweiden ihre Äste zum Wasser, als verneigten sie sich zeitlos vor den Gästen, die den Conte besuchten. Um die Grünanlagen kümmerten sich fünf Gärtner, die mit ihren Familien und den übrigen Bediensteten auf einem kleinen Ausläufer der Insel wohnten.

Obwohl in einiger Entfernung zum Festland, lebte die gräfliche Familie keineswegs in Abgeschiedenheit, denn sie gab regelmässig Empfänge, lud zu feinen Festen ein und veranstaltete Hauskonzerte. So war die Insel ein Treffpunkt für auserwählte Damen und Herren, für Hoheiten aus nah und fern.»

«Ach, welch bildhafte Blasiertheit des Rokokozeitalters in Italien! So zuckersüss unwirklich anmutend, wenn man bedenkt, dass das benachbarte Frankreich bald am Vorabend der Französischen Revolution stehen würde», bemerkte der Wind.
«Bald?», wunderte sich die Geige, «In der Grafenfamilie spürte man zu dieser Zeit keinerlei Vorzeichen einer Revolution.»

«Wenn man von den menschlichen Zeitvorstellungen ausgeht, sind fünfzig Jahre eine lange Zeit. Menschen und Gegenstände messen die Zeit in ganz bestimmten Dimensionen, da sie eine begrenzte Lebensdauer haben. ‹Bald› und ‹spät› bedeuten für sie etwas völlig anderes als für mich», plusterte sich der Wind auf.

«All die Jahre, die ich im Grafentum verbracht habe, war nichts von Unzufriedenheiten oder Unruhen rundherum zu spüren», bemerkte die Geige.

«Das kann ich mir gut vorstellen. Die Rokokogesellschaft der Adligen lebte ja überall nur für Genuss und Vergnügen. ‹Bloss nie Langeweile!›. Oberflächliche Liebschaften, Wollust, Intrigen, Spiele… Eine Frau ohne Liebhaber?! Wie unattraktiv sie in diesem hedonistischen Milieu erschien! Ein Ehemann ohne Mätressen?! Der litt doch sicher an Mannesschwäche! Eheliche Treue? Wie lächerlich!» Der Wind schwang sich geziert über ein halbzerfallenes Sofa. «War denn deine Grafenfamilie auch so?».

«Das waren damals tatsächlich die Klischees. Ich aber habe in dieser Zeit etwas ganz anderes miterlebt», sagte die Geige. «Vincenza war die einzige Tochter des Grafen Maurizio. Der Conte präsentierte sie seinen Gästen stets voller Stolz, vor allem wegen ihrer unbestreitbar hohen Begabung, Geige zu spielen. Klein von Wuchs, mit grossen, dunklen Augen wie offene Fenster und geschmeidiger Taille, strahlte Vincenza in jeder ihrer Bewegungen eine grazile Feinheit aus.

Leibhaft sehe ich sie vor mir mit ihrem silbernaschefarbenen Kleid, die Volanten besetzt mit orangen Rosen aus Spitzen und Krepp, mit ihren wohlgeformten Füssen in zierlichen Schuhen, ihrem leicht schief aufgesetzten Hut mit ausladender Krempe, unter der dunkelblonde Locken neckisch hervorlugten.

An lauen Sommerabenden holte Vincenza mich häufig aus meinem schwarzgelb geblümten Futteral, posierte verträumt vor dem offenen Fenster und spielte, bis sich der letzte Sonnenstrahl hinter den mit ewigem Schnee bedeckten Spitzen der Alpen verabschiedete. Zwischen ihr, der Sonne und den Bergen erstreckte sich die Weite des Sees, dessen Wellen manchmal bedächtig am Ufer ausliefen, dann wieder aufgeregt gegen die Felsen klatschten oder verliebt herumtanzten, gleich einem Abbild von Vincenzas Seele, die ganz in ihre Musik einfloss.

Draussen im Garten kuschelten die Oleanderblüten ihre Köpfe zusammen und umfingen beim Einschlummern die noch kaum verklungenen Melodien, die Vincenzas Finger meinen Saiten entlockt hatten.»

«War es nicht endlich Zeit für Vincenza, sich zu verlieben?», fragte der Wind ungeduldig und wog sich wie im Tanz umher.

«Doch, diese Zeit schien gekommen. Sie begegnete nämlich dem Grafen Gianmarco Rizzi. Zum ersten Mal trafen sie sich anlässlich eines Balls auf dem Landgut ihrer Eltern. Der junge Graf war augenblicklich bezaubert von ihrer feinfühligen Ausstrahlung, ihren sanften Rehaugen und ihrem aussergewöhnlichen Talent, die schwierigsten Musikstücke ihrer Zeit zu interpretieren.

Gianmarco begann, in Begleitung seiner Schwester und eines Cousins, der Grafschaft regelmässig Besuche abzustatten. Vincenza lud jeweils noch ein paar weitere Freunde ein, und so entstand rund um die beiden eine beständige und gemütliche Gesellschaft.

Die Winterabende verbrachten die jungen Leute vor dem knisternden Kaminfeuer, sie lasen aus den neuesten, gerade bekannt gewordenen literarischen Werken, disputierten danach mit glühendem Eifer oder liessen sich unter meinen Klängen ein jeder in seine eigene Welt versinken. Oft amüsierten sie sich auch mit Aufführungen des Marionettentheaters, für das der Graf speziell einen Saal eingerichtet hatte.

Vincenza und ihre Freunde genossen die kleine Theaterbühne mit den prächtigen Bühnenbildern, auf der Teufel und Fabelfiguren wie geflügelte Drachen, Kobolde, Riesen und Wilde Männer auftauchten und in Überraschungstücken oder Verwandlungsspielen das Publikum bis zum Schluss in Spannung hielten. Die Marionetten mit meisterhaft aus Holz geschnitzten Gesichtern und feinen Kleidern aus Samt und Seide beschaffte sich Vincenza bei berühmten Künstlern aus ganz Italien. Mit ihrer Liebe zur Kunst und grosszügig, wie sie war, liess sie manchen Künstler erstaunen, indem sie für eine Marionette das Dreifache des Preises bezahlte, den er verlangte.

Fortsetzung folgt

Kategorien: Art Café · Frontpage

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