Zu Favoriten hinzufügen
Public Republic random header image

Weihnachtsmarkt der guten Taten

11 Dezember, 2014 von · Keine Kommentare

Heute aus

Auch in diesem Jahr lockt der Duft von Glühwein und Lebkuchen auf den kleinen und großen Weihnachtsmärkten in Deutschland zahlreiche Besucher.

14_WdgT2014_Berndt
Foto: desenze

Der Weihnachtsmarkt in der Vorweihnachtszeit ist vorwiegend im deutschsprachigen Raum bekannt. Er wird noch Christkindlmarkt, Adventmarkt oder Glühweinmarkt genannt. Ursprünglich sollten sich die Menschen zu Beginn der kalten Jahreszeit mit winterlichem Bedarf eindecken. Im Laufe der Zeit wurden die Märkte zu einem festen Element des weihnachtlichen Brauchtums.

DSC_0036
Foto: desenze

Dass Weihnachtsmärkte auch Gutes tun, indem Teile der Einnahmen für wohltätige Zwecke gespendet werden, kann man als Bespiel am diesjährigen „Weihnachtsmarkt der guten Taten“ in Wuppertal sehen.

DSC_0045
Foto: desenze

Auf dem zentralen Elberfelder Kirchplatz informiert der „Weihnachtsmarkt der guten Taten“ seit neun Jahren über die Arbeit wohltätiger und caritativer Organisationen und Vereine aus Wuppertal. Auch in diesem Jahr boten die 14 teilnehmenden Einrichtungen Weihnachtsgeschenke für den guten Zweck an und informierten über ihre Aktivitäten.

12_WdgT2014_Berndt

08_WdgT2014_Berndt
Fotos: desenze

Einer guten Tradition folgend, wurde auf dem diesjährigen Markt eine Spende der Cultura GmbH über 1.000 € an Kinderherzen e. V – eine sozial engagierte Einrichtung – übergeben. Die Spende hilft aktuell, die Kinder mit Winterkleidung zu versorgen.

DSC_0049
v.l.: Hartmut Wilke (Cultura GmbH), Peter Jung (Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal), Bärbel Krause-Heinrichs (Kinderherzen e. V.) und Ralf Keller (AK Weihnachtsmarkt der guten Taten),
Foto: desenze

Kinderherzen e. V. wurde 1999 durch Bärbel Krause-Heinrichs gegründet. Sie leitet bis heute das Projekt, das Waisenkindern aus Gomel (Weißrussland) in der Nähe von Tschernobyl, jedes Jahr einen Erholungsurlaub in Wuppertal ermöglicht. Bis zu 35 Kinder und Jugendliche und 6 bis 7 Begleiter aus Gomel können so an einem vier wöchigen Aufenthalt in Wuppertal teilnehmen. Zweimal pro Jahr fährt Frau Krause-Heinrichs persönlich mit dem Auto nach Gomel, um den Waisenkindern das Notwendigste an Kleidung und Schuhen zu bringen.

DSC_0022

DSC_0013
Fotos: desenze

Bürgerschaftliches und soziales Engagement haben in Wuppertal eine lange Tradition. Da Wuppertal eine Arbeiterstadt war, haben sich die Bürger der Stadt immer selbst engagiert, zum Beispiel bei der Förderung von Kunst und Theater. Auch das sogenannte Elberfelder System der Armenfürsorge wurde im 19. Jahrhundert hier entwickelt. Die Ehrenamtlichkeit der Helfer war dabei eine der wichtigsten Tragsäulen.

Laut der in 2006 gegründete Initiative „(M)eine Stunde für Wuppertal“ sind mehr als 100.000 Menschen in Wuppertal ehrenamtlich tätig. Diese Initiative von Bürgern für Bürger setzt sich dafür ein, Wuppertal schöner und lebenswerter zu gestalten. Als Dank und Anerkennung bekommen die Ehrenamtliche „Die GUTE KARTE“ (www.meinestundefuerwuppertal.de).

07_WdgT2014_Berndt
Foto: desenze

Das Zentrum für gute Taten e.V. wurde 2012 gegründet und unterstützt zusätzlich die Zusammenarbeit zwischen der Servicestelle Ehrenamt der Stadt Wuppertal und der Initiative “(M)eine Stunde für Wuppertal”. Die Organisation ist erste Anlaufstelle für alle, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitstreitern für eine gute Sache sind (http://www.zentrumfuergutetaten.de/).

Viele weitere Initiative wie die Wuppertalbewegung e.V. mit dem Projekt Nordbahntrasse (http://nordbahntrasse.de/) oder die Utopiastadt e.V. mit dem Projekt Utopiastadt (http://neu.clownfisch.eu/utopia-stadt/utopiastadt-verein/) sind in Wuppertal aktiv und gestalten die Zukunft der Stadt mit.

Kategorien: Frontpage · Modern Times · Nachrichten · Um die Welt

Tags: , ,

Keine Kommentare bis jetzt ↓

  • Noch hat keiner kommentiert. Machen Sie den Anfang!

Kommentar schreiben